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Bei 2962 Metern war Ende

Am Freitag, dem 16. September 2005, trafen sich in Schallfeld 12 bergbegeisterte Zugspitzfans. Mit dabei waren Alfons und Gudrun Vollmuth, Rainer Hawelka und Kerstin Walter, Otto Schubert, Herbert Sassmann, Jens und Anette Michel sowie der Organisator Peter Pfister mit Ehefrau Claudia und die Freunde Bernd Reinhard und Mike Schneider.
Trotz Regens starteten sie Richtung Alpen. Bei Nürnberg wechselte das Wetter und wurde zusehends besser. Im Alpenvorland war dann der Blick auf die Zugspitze mit 2962 m Höhe frei.

Vom Skisprungstadion in Garmisch-Partenkirchen ging es mittags durch die Partnachklamm zur Reintalangerhütte, dem Tagesziel. Bei schönstem Wanderwetter marschierten die Reservisten und Frauen der Partnach entlang zur Blockhütte, wo eine notwendige Rast eingelegt wurde. Mit neuer „power“ ging es durch das obere Reintal weiter bis zur Reintalangerhütte, die um 17 Uhr erreicht wurde. Nach kurzer Betteneinweisung wurde die am Berg verbrauchte Energie mit einer kräftigenden Brotzeit und einigen Getränken bis zur Hüttenruhe um 22 Uhr wieder aufgetankt. Am nächsten Tag weckte Hüttenwirt Charlie mit angenehmer Hackbrettmusik und Gitarre die noch müden Bergwanderer. Der angekündigte Wetterumschwung hatte sich leider über Nacht vollzogen. Die Berge waren in Wolken gehüllt und es regnete leicht.
Bergführer Herbert Sassmann wanderte mit den Frauen wie besprochen wieder ins Tal zurück. Die restlichen Sieben marschierten Richtung Zugspitze. In einer Höhe von 1600 m ging der Regen in Schnee über. Nach der Knorrhütte kam Schneetreiben auf und der Weg führte über Felsensteige und große Geröllfelder zur Sonn-Alpin-Seilbahnstation. Nun war der schwierigste Teil der Tour zu bewältigen. Über ein steiles Geröllfeld vorbei am Schneefernerhaus hieß es nun, den wolkenverhangenen Einstieg in den Klettersteig zu finden.
Die Teilnehmer kamen zügig voran. Entlang einem Grat auf der Deutsch-Österreichischen Grenze führten die letzten Meter über eine Treppe zum Zugspitzplateau. Dort angekommen ging es auf einem kleinen Klettersteig zum Ostgipfel mit dem vergoldeten Bergkreuz. Die Bergfans waren fast alleine.

Um 14.33 Uhr standen Peter Pfister, Otto Schubert, Bernd Reinhard und Mike Schneider glücklich und zufrieden auf Deutschlands höchstem Gipfel, der Zugspitze.

Nach einem Gipfelbier fuhren die Bergsteiger mit der Seilbahn innerhalb von 10 Minuten zur Talstation am Eibsee hinunter, wo die Gipfelstürmer von ihren Frauen erwartet wurden. Im einem Gasthaus klang der erfolgreiche Tag mit hauseigener Zittermusik gemütlich aus. Bei einen Zwischenstopp auf der Heimfahrt am Sonntag, dem 18. 9. 2005, wurde in München die Allianz-Arena besichtigt, um 17.00 Uhr trafen die Schallfelder Gipfelstürmer wieder zu Hause ein. Das erfolgreiche Bergwochenende macht „süchtig“ und deshalb beabsichtigen alle, nächstes Jahr wieder eine Alpentour zu unternehmen.
Foto Nr. 05 080LR; Am Gipfel der Zugspitze, Deutschlands höchstem Berg mit 2962 Metern, zwei Schallfelder und deren zwei Freunde bei Schneetreiben und schlechten Sichtverhältnissen.
Foto Nr. : 05030.1; Trotz Regens und Schneetreibens waren zwölf Gipfelstürmer aus Schallfeld auf dem Weg zu Deutschlands höchstem Berg, der Zugspitze mit 2962 Metern. Vier haben das Ziel reicht. LR
Fotos: Peter Pfister


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