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Soll zukünftig nicht nur mit dem Mountainbike befahrbar sein. Der neue Radweg ist so geplant, dass nur für ein kurzes Stück (hier im Vordergrund) unbefestigter Weg höhere Kosten durch Einbau eines entsprechenden Unterbaus anfallen würden. Die Zustimmung zu der gewählten Route könnte aber von der Überquerung der stillgelegten Bahntrasse abhängen. Dahinter ist schon der Frankenwinheimer Kirchturm zu sehen.

 

Einen kurzen Zwischenstand zum Integrierten Ländlichen Entwicklungskonzept (ILEK) gab Bürgermeister Thomas Heinrichs in der jüngsten Gemeinderatssitzung. Größte Änderung ist die Trennung der ILEK Main Steigerwald in zwei eigenständige Interessensgemeinschaften. Lülsfeld gehört dann zur ILEK Steigerwald zu der auch alle Mitgliedsgemeinden der Verwaltungsgemeinschaft Gerolzhofen gehören. Der Gemeinderat stimmte der Beteiligung, dem Konzept und den Kosten in Höhe von 25Ct pro Einwohnung und Quartal einstimmig zu.

Dem Umbau und der Sanierung eines bestehenden Wohnhauses auf der Fl. Nr. 59 in der Frankenwinheimer Straße in Schallfeld stimmten auch alle zu. Für diese Baumaßnahme lag auch ein Antrag der Bauherren zur Förderung der Innenentwicklung vor. Auch hier stimmte man einstimmig zu.

Außerdem stand eine Neufassung der Hundesteuersatzung an, weil die seit 2006 Bestehende inzwischen nicht mehr aktuell ist. Dazu lag dem Gemeinderat ein entsprechender aktualisiert Vorschlag der Landesregierung vor. Wesentliche Änderungen: Die Ermäßigung für Hundezüchter entfällt, so dass diese auch die Staffelpreise pro Hund berappen müssen. Konkret legte der Rat einstimmig 30 Euro Hundesteuer jährlich für den ersten Hund fest. Für den Zweiten dann 40 und für jeden Weiteren 50 Euro.
Außerdem wurde ein höherer Satz für Kampfhunde in Höhe 500 Euro pro Jahr festgelegt. Welche Rassen in diese Kategorie fallen ist in der Kampfhundeverordnung festgelegt.

Um in den Genuss von Fördermittel des Bundes für Radwegbau nach dem Sonderprogramm "Stadt und Land" zu kommen plant die Gemeinde zur Zeit eine Radwegsverbindung zwischen Schallfeld und Frankenwinheim. Möglich wären 75% der förderfähigen Kosten für Planung und Bau. Die aktuelle Planung versucht bereits bestehende Wegstrecken zu integrieren und in möglichst wenigen unbefestigte Passagen ein Schotterbett als Unterbau einzubringen.
Eine Herausforderung stellt die Überquerung der vorhandenen, stillgelegten Bahntrasse dar. Laut Bürgermeister Heinrichs könnte die Förderung abgelehnt werden, wenn der neue Radweg einen unbeschrankten Bahnübergang beinhaltet. Aus diesem Grund gab es jetzt dazu mehrere Beschlüsse: 1. Der Gemeinderat stimmte grundsätzlich dem Radwegbau zu. 2. Der Zusammenarbeit mit der Gemeinde Frankenwinheim wird ebenfalls zugestimmt. 3. Eine Überprüfung der Förderfähigkeit der vorgeschlagenen Trasse wird durchgeführt. 4. Für den Fall, dass sich die aktuelle Version als nicht förderfähig erweist, wird eine alternative Trasse nach Gerolzhofen geplant.

Für die Zuschüsse für Übungsleiter schlug das Landratsamt aufgrund der zusätzlichen Belastungen der Sportvereine durch Corona in diesem Jahr eine Verdoppelung vor.
Gemeinderat Ulrich Schemmel wünschte sich zusätzlich den Fokus vor allem auf die Jugendarbeit zu legen. Norbert Saalmüller wollte aktive Vereinsmitglieder besser fördern. Während der folgenden Diskussion lies sich schon erahnen, dass die Entscheidung nicht einstimmig ausfallen würde. Mit Fünf zu Vier Stimmen wurde dann festgelegt beide Vereine mit 2.500 Euro Sportförderung zu bezuschussen und nachgewiesene Fortbildungskosten zu erstatten.

Außerdem lies der Bürgermeister das Gremium wissen, dass zur Zeit ein Kläranlagenzuammenschluss mit weiteren Gemeinden in Prüfung ist.

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Die aktuell geplante Route von Schallfeld nach Frankenwinheim

 

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Nicht wie das Schild vermuten lässt links, sondern gerade aus soll der neue Radweg verlaufen.