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Zum Antrag der Kirchenverwaltung Schallfeld auf Bezuschussung einer Umbaumaßnahme am Friedhof gab es einige Diskussionen in der vergangenen Gemeinderatssitzung. Die Pflege eines größeren Blumenbeets zwischen Kirche und Friedhofsmauer wollte letztendlich keiner mehr übernehmen. So wurde von der Kirchenverwaltung Schallfeld entschieden den Bereich mit Granitpflaster und lediglich drei kleinen Pflanzringen neu zu gestalten. Bei den Erdarbeiten stellten die Ausführenden jedoch fest, dass das Fundament der Friedhofsmauer, die wiederum der Gemeinde gehört, zusätzlich abgesichert werden musste. Die Mehrkosten belaufen sich jetzt auf knapp 800 Euro. Gemeinderat Martin Ament bedauerte die Tatsache, dass der Rat nun vor vollendenden Tatsachen stünde. Generell sollte das Gremium vor Maßnahmen befragt werden, wenn anschließend der Wunsch nach Unterstützung bestünde. Einige Schallfelder Räte wussten wohl mehr oder weniger Bescheid, eine offizielle Information gab es jedoch nicht.  Einig waren sich die Räte allerdings in ihrer Meinung, dass der Grünanteil nach dem Umbau deutlich zu klein sei. Allerdings hatte die Gemeinde dazu kein Mitspracherecht, da das Beet der Kirchengemeinde gehörte. Trotz Allem stimmte der Rat mit einer Gegenstimme zu, die Summe zu übernehmen.

Zum Thema Begrünung hatte Gemeinderat Arnold Bedenk einige Fotos aus dem Gemeindegebiet mitgebracht. Sie zeigten Orte an denen seiner Meinung nach, zusätzliche Bepflanzung sinnvoll wäre. Letztlich sagte er auch eine Baumpatenschaft zu.

Außerdem plant die Gemeinde die Teilnahme am Wettbewerb „Gütesiegel Heimatdorf 2021“. Bürgermeister Thomas Heinrichs schlug vor, mit dem neu gestaltete Lilienfeld ins Rennen zu gehen. Alle Räte stimmten zu.

Dann informierte Heinrichs noch über die geplante Anpflanzung eines Gingkobaums in Schallfeld. Dieser soll baldmöglichst die vor kurzem aus Sicherheitsgründen gefällten Dorflinde ersetzen. Auf Nachfrage konnte der Bürgermeister noch das Alter des Baums schätzen, da er ca. 60 Jahresringe gezählt hatte.

Schließlich war Carina Hein, Allianz-Managerin der Region-Main-Steigerwald zu Gast. Bereits im Mai 2019 stellte Sie den damaligen Gemeindevertretern ihren Tätigkeitsbereich vor. Nun nutzte sie die Gelegenheit um auch die neuen Räte über einige ihrer knapp hundert Projekte zu informieren. Unter anderem war sie an der Eröffnung des 2 Franken Radwegs beteiligt – einem Vorzeigeprojekt. Außerdem koordiniert sie ein Bewässerungs- und Hochwasserschutzkonzept für die beteiligten Orte. Sie fungiert als Ansprechpartnerin für das Landratsamt und entwickelt zum Beispiel gemeinsame Flyer für die an der Allianz beteiligten Gemeinden. Letztendlich forderte sie die Gemeinderäte auf, die bereits verteilten Fragebögen detailliert zu bearbeiten. Ziel der Aktion sei es weiteren Handlungsbedarf zu erkennen und dementsprechend neue Projekte aufzusetzen.

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