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Wir verabschieden sie heute zwar aus unserer Mitte, nicht jedoch aus unseren Gedanken und Herzen. Mit diesen Worten wurde am vergangenen Sonntag, den 13.09.20, der scheidende Pfarrvikar, Kai Söder, von den Mitgliedern seiner Kirchengemeinde in Lülsfeld verabschiedet.

Nach 5 Jahren, in denen gemeinsam viel bewegt wurde, war die Zeit des Abschiednehmens gekommen und neben den Gläubigen im Gottesdienst waren alle Vertreter der politischen Gemeinde, der zahlreichen Vereine, Institutionen und des Kindergartens gekommen, um sich persönlich bei Vikar Söder zu bedanken und ihm für die Zukunft alles Gute und Gottes Segen zu wünschen.

In den Ansprachen der Pfarrgemeinderatsvorsitzenden, Marlene Briegert und der Kirchenpflegerin, Anja Roggenbuck, wurde einmal mehr deutlich, mit welcher Hochachtung und Respekt man hier auf Augenhöhe gemeinsam gearbeitet hat. Vikar Söder hat die Botschaft Jesu Christi zu den Menschen gebracht, weil jeder weiß, dass er voll und ganz hinter dem steht, was er sagt und tut. Das ist gerade in der heutigen Zeit ein Garant für ein vertrauensvolles Miteinander.

Im Anschluss an den Gottesdienst, an dem aufgrund der aktuellen Situation nur ein kleiner Teil der Anwesenden teilnehmen konnte, wurde der Vikar mit dem Kanon „Viel Glück und Gottes Segen“ und mit Fahnenabordnungen der Feuerwehr, des Frauenbundes und der Ministranten aus der Kirche geleitet, wo er auf dem Vorplatz bereits von den Klängen der Musikkapelle empfangen wurde.

Hier wurde der Vikar noch von den Kindern des Kindergartens, den Ministranten und von Bürgermeister Thomas Heinrichs verabschiedet.

Sie alle waren zahlreich gekommen und ließen sich trotz Abstandsregeln und Mundschutz nicht davon abhalten, sich persönlich von Vikar Söder zu verabschieden und ihm für seinen weiteren Lebensweg alles erdenklich Gute zu wünschen.

Sichtlich gerührt zeigte sich der scheidende Vikar vor den vielen Lülsfelder Bürgern und Bürgerinnen, hatte er doch mit einem solchen Aufgebot nicht gerechnet.

Er bedankte sich seinerseits für die vielen positiven Momente und Gespräche und betonte, dass ihm der Abschied aus Lülsfeld sehr schwer falle und die 5 Jahre viel zu schnell vergangen sind. Durch die übergebenen Präsente werde er jedoch bei deren Gebrauch immer wieder gerne an seine Zeit in Lülsfeld erinnert.

Bei strahlendem Sonnenschein und in lockerer Atmosphäre ließ er es sich nicht nehmen das ein oder andere Schwätzchen zu führen.

Text: Kirchenpflegerin Anja Roggenbuck