LÜLSFELD (tg) Auskunft über den Planungsstand zur Verbesserung der Breitbandversorgung in der Gemeinde Lülsfeld gab DSL-Beauftrager Martin Ament in der jüngsten Sitzung.
Laut Ament gibt es einen Anbieter, der die beiden Ortsteile Lülsfeld und Schallfeld mit einer Funklösung ausbauen will, ohne dabei Fördermittel von der Regierung von Unterfranken in Anspruch nehmen zu müssen. Dafür gewährte ihm die Gemeinde eine Frist bis zum 15. Juli, um den Nachweis für die versprochene Leistung zu erbringen. Sollte der Anbieter diesen Nachweis nicht erbringen können, wird er im weiteren Verfahren keine Berücksichtigung mehr finden und die eingegangenen Angebote der anderen Anbieter werden der zuständigen Behörde zur Prüfung vorgelegt, die dann eine Entscheidung über das förderfähige Angebot fällen wird..
Kurzfristig brachte Bürgermeister Wolfgang Anger einen Antrag zum Bau eines Windkraftrads in der Gemarkung Brünnau auf der Flur Nr. 211 auf die Tagesordnung. Dieses hat eine Leistung von 800 KW, bei einer Nabenlänge von 73,25 Metern und einer Höhe von 99,7 Metern. Da sich das Gremium bereits vor zwei Jahren grundlegend mit diesen Standort einverstanden erklärte, ging der Antrag einstimmig durch. Da der Atomausstieg beschlossene Sache sei, müsse auch etwas dafür getan werden, um neue Möglichkeiten der Stromgewinnung zu generieren, so die einhellige Meinung der Ratsmitglieder.
Für die Sanierung der vier ausgeschriebenen Bildstöcke, wovon jeweils zwei im Ortsteil Lülsfeld bzw. Schallfeld stehen, gingen Angebote der Fa. Monolith (Bamberg), Fa. Petro Schiller (Königsberg in Bayern) und Fa. Jürgen Schulz (Ebrach) bei der Gemeinde ein. Diese wurden zur Vorlage an das Landratsamt (LRA) weitergeleitet, das die Höhe der möglichen Zuschüsse ermitteln soll. Danach gehen die Angebote samt Stellungnahme des LRA an die Gemeinde zurück, die dann über die Auftragserteilung entscheiden wird.
Den Zuschlag für die Errichtung einer Sitzgruppe auf dem Spielplatz am Gemeinschaftshaus im Seeweg erhielt einstimmig die Diakonie Neudettelsau zum Preis von 1073 Euro.
Keine Einwände hatte das Gremium nach Prüfung der Unterlagen gegen einen Bauplan in der Siedlung auf Flur Nr. 480/1, der einen Dachausbau mit Gauben vorsieht. Dazu gab es laut Bürgermeister Anger bereits Vorgespräche mit dem LRA, da die Gauben größer als gewöhnlich geplant sind. Dieses hatte auch keine Einwände gegen das Vorhaben.
Einstimmig sprachen sie die Gemeinderäte auch dazu aus, einen Antrag an die öffentliche Flurbereinigungsgesellschaft Frankenwinheim zu stellen, den Lückenschlussweg an der Weidach entlang über die Gemarkung Frankenwinheim nach Gerolzhofen weiterzuführen. Dabei handelt es sich um eine runde 250 Meter lange Strecke. Ab der Gemarkung Gerolzhofen ist der Weg bereits befestigt.

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