LÜLSFELD (ra) „Wenn eine Ortschaft keine Feuerwehr mehr hat, dann fehlt etwas“, sagte Landrat Harald Leitherer bei der Ehrung von drei Feuerwehrkameraden für 25 Jahre Dienst im Lülsfelder Rathaus. Ergänzend fügte er hinzu, dass nach Möglichkeit in jedem Ort die Feuerwehr erhalten werden sollte.

Als Vorbilder bezeichnete er Joachim Bördlein, Alfred Haub und Walter Schneider, und meinte, die Wehr hätte auch ohne Einsätze genügend zu tun und ihr gehörte die bestmögliche Ausstattung.

Kreisbrandrat Georg Vollmuth erklärte, die Freiwillige Feuerwehr sei unbezahlbar, weil ohne sie auf dem flachen Land kein Brandschutz möglich wäre.

Als Seele des Vereins nannte Kommandant Alexander Hartmann die drei Jubilare, wobei Walter Schneider das Amt des Kassiers, Alfred Haub das Amt des Schriftführers und Joachim Bördlein das Amt des Zeug- und Gerätewarts ausübe. In seiner Rede hatte der Kommandant die Worte Freude, Zuverlässigkeit, Vertrauen, Hilfsbereitschaft und Pflichtbewusstsein als charakteristisch für die Geehrten näher erklärt. Nach der Laudatio überreichte der Landrat mit dem Kreisbrandrat die Nadeln in Silber und die Urkunde des Freistaates Bayern. Den guten Wünschen schlossen sich Kreisbrandmeister Jens Michel, zweiter Kommandant Ulrich Schemmel, sowie der Schallfelder Kommandant Paul Krätzig, Bürgermeister Wolfgang Anger und zweiter Bürgermeister Lothar Riedel an. Anger lobte die Jubilare für ihren großen Einsatz nicht nur in der Vorstandschaft, dankte ihnen im Namen der Gemeinde und überreichte ihren Gattinnen einen Blumengruß.

Bildunterzeile:

Verdiente Kameraden: Ehrungen nahmen die Gemeinde und die Feuerwehr im Lülsfelder Rathaus vor. Im Bild (v. l.) Bürgermeister Wolfgang Anger, Landrat Harald Leitherer, die Geehrten Alfred Haub, Walter Schneider und Joachim Bördlein, Kreisbrandrat Georg Vollmuth, Kreisbrandmeister Jens Michel und Zweiter Bürgermeister Lothar Riedel. Foto: Reinhold Anger

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