LÜLSFELD (tg) Da einige Schachtabdeckungen und Straßenabläufe in schlechtem Zustand sind, beschloss der Gemeinderat, diese zu sanieren. „Wir müssen so schnell wie möglich etwas machen“, erklärte 1. Bürgermeister Wolfgang Anger dazu.
Betroffen sind die Frankenwinheimer Straße, An der Leite und der Gartenweg in Schallfeld sowie die Steigerwaldstraße und der Tannenweg in Lülsfeld. Ein Angebot ging bereits bei der Gemeinde ein. Das Gremium ermächtigte Anger ohne Gegenstimme, sobald das zweite angeforderte Angebot eingegangen ist, der Firma mit dem günstigeren den Zuschlag zu geben.
Zur Sprache kam auch nochmal der geplante Ausbau des Wirtschaftsweges am Schäfergraben zur Verbesserung der Rübenabfuhr in der Gemarkung Schallfeld. Zwei Einwohner sprachen beim 1. Bürgermeister vor und regten an, den Weg Flur Nr. 365 westlich Richtung Lülsfeld auszubauen. Da der östlich angedachte Weg Flur Nr. 359 aber bereits über einen bestehenden Graben verfügt und auch im Hinblick auf eine zukünftige Flurbereinigung, hielten die Ratsmitglieder am ursprünglichen Beschluss fest. Wolfgang Anger erklärte, dass der vorläufige Bewilligungsbescheid mittlerweile eingegangen sei.
Hinsichtlich der Zuwendung für die beiden Sportverein für den Einsatz von Übungsleitern beschloss der Gemeinderat einstimmig, sich an die Zahlungen vom Landratsamt anzulehnen. Diese sehen für den FC Schallfeld 894,30 Euro und für den SV Lülsfeld 947,65 Euro für das Jahr 2009 vor. „Wenn wir uns daran orientieren, ist es für die Bürger verständlicher“ so Martin Ament.
Bei der Mitgliederversammlung des FC wurde angefragt, ob man von der Gemeinde nicht eine höhere Zuwendung bekommen könne. Zwar wurde 2007 die Differenz zwischen dem FC Schallfeld und SV Lülsfeld zu Gunsten des FC angepasst, doch sei dies laut Anger eine einmalige Sache gewesen. Schon damals gab es den Beschluss, sich an den Zahlungen des Landratsamts zu orientieren. „Wir haben eine Verpflichtung gegenüber den Bürgern und müssen die Finanzen zusammenhalten“, betonte 2. Bürgermeister Lothar Riedel diesbezüglich.
Im Rückblick auf die beiden Bürgerversammlungen erklärte Wolfgang Anger, dass fast alle dort gestellten Fragen geklärt werden konnten. Dringender Handlungsbedarf in irgendeiner Hinsicht bestehe daher nicht. Ratsmitglied Frank Reppert fragte noch nach, wie der um 20.000 höhere Zuschuss für den Kindergarten zustande komme. Der 1. Bürgermeister will versuchen, eine genaue Aufschlüsselung von der Verwaltungsgemeinschaft zu bekommen, um den Sachverhalt zu klären.
Positiv stand das Gremium der Anfrage der beiden Freiwilligen Feuerwehren gegenüber, diese mit jeweils 300 Euro für die Anschaffung eines Beamers und einer Leinwand für Schulungszwecke zu unterstützen. Der 1. Bürgermeister werde daher eine entsprechende Zahlung anweisen.
Für die Beseitigung von zirka 15 Baumstümpfen am Sportplatz in Lülsfeld wird laut Anger bei entsprechenden Firmen ein Angebot eingeholt. Die Stümpfe müssen entfernt werden, da diese nahe dem Parkbereich sind und bei Unachtsamkeit zu Schäden am Auto führen können.
Von Schallfelder Bürgern wurde bei Durchsagen mit der Ortssprechanlage die teils schlechte Akustik moniert. Das Gremium verständigte sich darauf, an den betroffenen Stellen, den ein oder anderen Lautsprecher ein Stück zu drehen, um einen Nachhall zu verhindern. Thomas Heinrichs erklärte dazu, dass man das Problem aber nicht gänzlich beseitigen könne, da vor allem bei Regen die Akustik leide.
Hinsichtlich der beiden Spielplätze in Lülsfeld regte Thomas Heinrichs an, den im Neuseser Weg aufgrund mangelnder Nutzung zu schließen und dafür den im Seeweg herzurichten. Da die übrigen Ratsmitglieder der gleichen Meinung sind, erklärte Anger, die dazu notwendigen Schritte in die Wege zu leiten.

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