LÜLSFELD (tg) Nach seinem Rückblick auf das abgelaufene Jahr und der Vorschau auf die kommenden Monate und geplanten Maßnahmen, stellte sich Bürgermeister Wolfgang Anger bei der Bürgerversammlung in Lülsfeld den Fragen und Anregungen der Einwohner.

Josef Wiener schlug vor, den Holzverstrich der Gemeinde vor Weihnachten durchzuführen, damit die Bürger über die Feiertage die Möglichkeit hätten, das Holz zuhause weiter zu verarbeiten. Anger erläuterte, dass er sich deswegen mit der entsprechenden Firma in Verbindung setzen werde.

Anja Bördlein erklärte, dass teilweise der Schnee auf dem Gehsteig entlang der Schallfelder Straße im Winter früh nicht geräumt gewesen sei und dies eine Gefahr für die Schulkinder darstellte, die deshalb auf die Straße ausweichen mussten. Wolfgang Anger versprach, die Bürger im nächsten Winter per Amtsblatt rechtzeitig auf ihre Räumungspflicht hinzuweisen.

Josef Wiener interessierte sich für die zeitliche Schiene, die für den geplanten Breitband-Ausbau angedacht ist. Der 1. Bürgermeister erklärte, dass das Auswahlverfahren noch bis zum 16. April laufe. Danach werde man mit den eingegangenen Angeboten zur Regierung von Unterfranken gehen, die dann entscheidet, welches Angebot die Gemeinde nehmen muss, um eine entsprechende Förderung zu bekommen. „Was machbar ist, sollte realisiert werden. Lieber verlegen wir ein Leerrohr mehr, um für die Zukunft gewappnet zu sein“; erklärte Anger dazu. „Eine gute Breitband-Anbindung wäre eine gute Sache“, pflichtete ihm Wiener bei. Viele Firmen würden sich bei der Suche nach einem Standort erkunden, welche Internetverbindung vorhanden ist, so Wiener.

Wolfgang Anger ergänzte: „Kein Einwohner ist gezwungen, einen schnelleren Internetanschluss zu nehmen. Wer mit seiner jetzigen Geschwindigkeit zufrieden ist, kann seinen Anbieter auch in Zukunft behalten.“ Auf alle Fälle werde es vor dem Ausbau eine weitere Bürgerversammlung geben, um alle eingehend zu diesem Thema zu informieren.

Alt-Bürgermeister Robert Schemmel monierte, dass in der Flur farbige Markierungen für die Grenzsteine herausgerissen und achtlos umher geworfen wurden. Auch hier werde laut Anger im Amtsblatt deutlich daraufhin gewiesen, damit dies in Zukunft nicht mehr passiert.

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