GEROLZHOFEN. Wenn es um klare Regelungen beim Nichtraucherschutz geht, dann ist das kleine Lülsfeld ganz groß. 123 der 649 Wahlberechtigten aus Lülsfeld und Schallfeld hatten sich am Ende in die Listen für das Volksbegehren „Für echten Nichtraucherschutz!“ eingetragen. Das entspricht einer Beteiligung von satten 18,95 Prozent. Damit ist die Gemeinde Lülsfeld die absolute Nummer eins in der Veraltungsgemeinschaft Gerolzhofen.

Da konnte selbst die Stadt Gerolzhofen nicht mehr mithalten. Sie landet in der VG-Rangliste auf Platz zwei mit 14,65 Prozent (779 von 5347 Wahlberechtigten).

Ebenfalls die 10-Prozent-Hürde haben in der Verwaltungsgemeinschaft (VG) Gerolzhofen folgende Mitgliedsgemeinden genommen:

Dingolshausen: 13,83 Prozent (137 von 990 Wahlberechtigten),

Frankenwinheim: 12,98 Prozent (103 von 793 Wahlberechtigten),

Donnersdorf: 12,89 Prozent (194 von 1500 Wahlberechtigten) und

Oberschwarzach: 10,46 Prozent (117 von 1118 Wahlberechtigten).

Gescheitert wäre das Volksbegehren, wenn es nach der Zustimmung in Sulzheim mit 9,80 Prozent (157 von 1602 Wahlberechtigten) und Michelau am Ende der Skala mit 9,49 Prozent (87 von 916 Wahlberechtigten) gegangen wäre.

Insgesamt lag der Zuspruch im Bereich der Verwaltungsgemeinschaft Gerolzhofen, der zweitgrößten in Bayern, mit ihren derzeit 12 915 Wahlberechtigten im Durchschnitt bei gut 13 Prozent.

Ebenso verfehlt wie Sulzheim und Michelau hatten allerdings auch die Großgemeinden Rauhenebrach mit 9,8 Prozent (237 von 2410 Wahlberechtigten) und Kolitzheim mit knapp 9,5 Prozent (418 von 4414 Wahlberechtigten) am Ende die 10-Prozent-Quote.

Nachdem nach dem offiziellen amtlichen Endergebnis fast 1,3 Millionen Menschen und damit 13,9 Prozent im Freistaat für die Nichtraucherschutz-Initiative unterschrieben haben, wird es 2010 an den Urnen in Bayern zum Volksentscheid kommen.

Quelle: Mainpost

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