LÜLSFELD (ra) „Deutschland liest. Treffpunkt Bibliothek“ unter diesem Motto nimmt auch die Gemeindebücherei Lülsfeld an der bundesweiten Aktionswoche vom 6. bis 13. November teil.

Wie Büchereileiter Hans Anger mitteilt, besteht die Bücherei bereits über 40 Jahre. Anfangs war sie im alten Schulgebäude, später im alten Rathaus und seit 1998 ist sie im neuen Rathaus untergebracht. Aus dem Anfangsbestand von 25 Büchern im Jahr 1962 ist die stolze Zahl von 3500 Medien geworden.

Neben Romanen, Krimis, Erzählungen und Sachbüchern stehen genügend Jugend-, Kinder- und auch Bilderbücher bereit. Zeitschriften wie „Stiftung Warentest“ vervollständigen das Programm.

Pro Jahr verleiht Hans Anger etwa 2000 Medien, er kann aber über den Fernleihverkehr jedes Buch besorgen, das in einer öffentlichen Bücherei deutschlandweit vorhanden ist. Diese Möglichkeit nutzen vor allem Studenten für Facharbeiten oder Erwachsene, die sich für ein außergewöhnliches Fachgebiet interessieren.

Hans Anger berät seine „Kunden“ und manchmal bringt er kranken Mitbürgern auch schon einmal Bücher nach Hause. So sind bis heute über 75 000 Werke, hauptsächlich an den normalen Öffnungszeiten – sonntags von 10.30 bis 12 Uhr und mittwochs von 18 bis 19 Uhr – ausgeliehen worden. Seit dem Umzug in die Bibliothek des neuen Rathauses sind es knapp 20 000 Bücher und genau diese Zahl wird in der Aktionswoche mit hoher Wahrscheinlichkeit erreicht.

Besonders freut sich Hans Anger, dass Graf Paul von Schönborn zugesagt hat, die Schirmherrschaft für die Aktionswoche in Lülsfeld zu übernehmen und am Donnerstag, den 12. November zwischen 17.45 und 18.45 Uhr den Sachpreis in Form eines Buches für die 20 000. Ausleihe seit 1998 überreichen wird.

Wegen des Lülsfelder Martinsumzugs am Mittwoch, 11. November, findet der „Büchertausch“, wie er früher hieß, am oben genannten Donnerstag, 12. November, statt.


Bildunterzeile:

Wöchentlich zweimal ist die Gemeindebücherei in Lülsfeld für die Benutzerinnen und Benutzer geöffnet. Am 12. November wird die 20 000. Ausleihe seit 1998 mit einem Sachpreis versüßt. Foto: Reinhold Anger

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