LÜLSFELD (tg) Ein Standort für die geplante zweite Feuerwehrsirene ist gefunden. Wie 1. Bürgermeister Wolfgang Anger in der Gemeinderatssitzung berichtete, verlief der Probelauf mit einer Handsirene auf dem Gartenstück vom Anwesen Lindner am Ortsrand Richtung Rimbach erfolgreich.
Gemeinderat Thomas Heinrichs erklärte, die könnte Sirene auf einem Betonmast mit Steigeisen angebracht werden, der dazugehörige Verteilerkasten am Boden. „Der Mast soll insgesamt nicht höher als 17 Meter sein“, führte 1. Bürgermeister Wolfgang Anger weiter aus. Durch die zweite Sirene soll sichergestellt werden, dass das Alarmsignal im ganzen Dorf zu hören ist. Anger werde nun zunächst die umliegenden Anwohner über den zu erwarteten Lärmpegel aufklären.
Bei der schriftlichen Stellungnahme zu den Prüfungsfeststellungen der örtlichen Jahresprüfung sehen die Ratsmitglieder bei den Versicherungen der Gemeinde in einigen Punkten noch Klärungsbedarf. Diese sollen nun zusammen mit Fritz Bukowski von der Verwaltungsgemeinschaft Gerolzhofen auf ihre Notwendigkeit überprüft werden.
Hinsichtlich des geplanten Wegbau in den Zuckerrübenanbaugebieten Schallfeld beschloss das Gremium einstimmig, einen Bauentwurf mit Bericht und Kostenrechnung einzuholen, um die weitere Vorgehensweise festlegen zu können.
Wie Anger informierte, bewilligte das Wasserwirtschaftsamt Bad Kissingen für die Kläranlage Schallfeld einen Zuschuss. Dieser beläuft sich auf 47945,58 Euro.
Nachdem die geplante Sanierung des Schulhaus Schallfeld im Rahmen des Konjunkturpakets II keine Berücksichtigung fand, beschloss der Gemeinderat beim Landratsamt Schweinfurt eine Stellungnahme zur Situation der Schallfelder Schule einzuholen. Schulrat Günter Hartlieb erläuterte in dieser, dass eine Nutzung über die nächsten fünf Jahre hinaus nicht garantiert werden könne. Die Sanierung müsse daher zunächst einmal zurückgestellt werden, war sich das Gremium einig. Bürgermeister Wolfgang Anger kündigte an, mit dem dortigen Hausmeister das Gebäude zu inspizieren, um die dringlichsten Maßnahmen festzulegen.
Mit einer Feier wurde am 21. Juni der neue Spielgarten in Schallfeld eingeweiht. Bürgermeister Anger lobte seinen Stellvertreter Lothar Riedel für die gelungene Organisation und dankte Pfarrer Stefan Mai für die Segnung sowie der Musikkapelle Schallfeld für die musikalische Untermalung. Riedels Dank galt allen freiwilligen Helfern, die zum Gelingen der Einweihung beitrugen. Eine Abnahme der Spielgeräte stehe aber noch aus, erklärte Anger auf Nachfrage von Ratsmitglied Alfons Vollmuth.

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