LÜLSFELD (tg) Die Nichtberücksichtigung der Schulsanierung im Rahmen des Konjunkturpakets II bildete den Schwerpunkt der Gemeinderatssitzung. 1. Bürgermeister Wolfgang Anger und die Räte legten dabei die weitere Vorgehensweise fest.
Bürgermeister Anger verlas ein Schreiben der Regierung von Unterfranken, in dem der Gemeinde mitgeteilt wurde, dass das Projekt nicht in das Förderprogramm aufgenommen werden könne. Dieses sei bei über 730 Bewerbungen mehrfach überzeichnet, weshalb die Regierung von Unterfranken eine Auswahl treffen musste. Der Bürgermeister und die Räte zeigten sich von der Entscheidung enttäuscht, suchen aber den Kontakt zum Landratsamt Schweinfurt, um eine Stellungnahme zur Situation der Schule Schallfeld zu erhalten.
Wegen der Vergabe von Sanierungskonzepten für die Mietshäuser der Gemeinde fragte Bürgermeister Anger bei zwei Ingenieurbüros an. Eines davon soll nun zunächst einen konkreten Plan für beide Häuser erstellen, um bessere Vergleichsmöglichkeiten zwischen den Projekten zu erhalten.
Zur Sprache kam auch die weitere Vorgehensweise zum Wegbau in den Zückerrübenanbaugebieten in Schallfeld. Hier will das Gremium zunächst die damit verbundenen Ausführungsbestimmungen einholen, ehe weitere Schritte beschlossen werden.
Einstimmig befürworteten die Gemeinderäte dem Beitritt in das Integrierte Ländliche Entwicklungskonzept (ILEK), dass 2014 das Regionale Entwicklungskonzept (REK) ablöst. Um zuerst die Planung dieses Konzeptes mit auf den Weg zu bringen wird sich die Gemeinde mit einer Einmalzahlung von 0,50 € pro Einwohner beteiligen.
Als möglichen Standort für die geplante zweite Feuerwehrsirene nannte Bürgermeister Anger das Gartenstück vom Anwesen Lindner am Ortsrand Richtung Rimbach. Dort soll zunächst ein Probelauf mit einer Handsirene gemacht werden, um die Wirkung der Sirene zu testen.
Beim Nachtragsbeschluss zur Gastkindregelung waren sich die Gemeinderäte einig, dies jeweils jährlich festzulegen.
2. Bürgermeister Riedel berichtete, dass der Spielgarten in Schallfeld sehr gelungen sei. Die Arbeiten sind so gut wie abgeschlossen, es müssten nur noch ein paar Pflanzen nachgesetzt werden, informierte Riedel. Als Termin für die Einweihung mit Segnung favorisiert das Gremium den 21. Juni.

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