LÜLSFELD (ra) 23 Zugmaschinen starteten am 1. Mai in der Lülsfelder Ortsmitte zur 1. Oldtimer-Schlepperausfahrt.

Der 81-jährige Theo Landauer hatte als ältester Teilnehmer die Schirmherrschaft übernommen und nach dem Startschuss durch den Bürgermeister Wolfgang Anger setzte sich das "Oldtimer-Schlepper-Kartell" nach einer Runde durch den Altort Richtung Rimbach in Bewegung.

Dort kamen fünf weitere Traktoren dazu und bei der ersten Rast vor dem Volkacher Rathaus stellte Mitorganisator Otmar Haubenreich im Rahmen eines Standkonzerts der "Original Frankenbläser" die Besitzer, die Typen und die Baujahre der Schlepper vor. Bemerkenswert dabei war das älteste Modell, ein Allgeier mit sichtbarem Schwungrad aus Dettelbach mit Baujahr 1950. Weiter gings nach Astheim und durch die Weinberge zur Vogelsburg, wobei die Frankenbläser auf der Fahrt durch jede Ortschaft ihr Können zeigten.

In Escherndorf überreichte Winzer Michael Sauer aus Köhler den Musikern 2 Kisten Wein, die Fahrer durften allerdings nicht mittrinken. Dann sorgte die Kolonne bei der Mainüberquerung nach Nordheim für eineinhalb Stunden Fährbetrieb. Eine größere Rast war am Campingplatz in Sommerach, nachdem die Fahrzeuge, darunter ein "Freiheit"-Bulldog mit Werkstattwagen aus der ehemaligen DDR, am Marktplatz erneut zu musikalischer Umrahmung vorgestellt wurden.

Einen kleinen Imbiss mit Umtrunk spendierte das Weingut Wohlfahrt, dann ging es über Gerlachshausen, Dimbach und Rimbach zurück. Um 18.30 errichten die Ausflügler das Lülsfelder Gemeinschaftshaus, wo die 1. Schlepperausfahrt mit einer deftigen Brotzeit ausklang.

Überrascht zeigten sich die Mitorganisatoren Reihard Peppel, Jürgen und Robert Landauer über die zahlreichen auswärtigen Teilnehmer von Mainbernheim bis Unterspieheim. Eine Lülsfelder Familie stellte gleich drei Generationen als Oldtimerlenker.

Bildunterzeile:
Richtung Rimbach startete die erste Lülsfelder Oldtimer-Schlepper-Familien-Ausfahrt mit insgesamt 28 Zugmaschinen. FOTO: REINHOLD ANGER

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