LÜLSFELD (ra) Bürgermeister Wolfgang Anger sprach in der Gemeinderatssitzung die Fragen an, die in den Bürgerversammlungen gestellt wurden. Soweit diese nicht sofort beantwortet werden konnten, sind inzwischen Lösungen vorhanden.

Zu der Frage nach der Verschmutzung der Wege durch Landwirte schlug Ratsmitglied Arnold Bedenk vor, die Verantwortlichen jeweils anzuschreiben. Bürgermeister Wolfgang Anger meinte, die Bevölkerung sollte die Verursacher melden und er würde diese ansprechen. Zweiter Bürgermeister Lothar Riedel sagte, er kenne andere Gemeinden, dort würde die Gemeinde die Straßen oder Wege reinigen und die Kosten dem Verursacher in Rechnung stellen, was das Gremium als weitere Option sieht.

Zu dem Punkt "Johannisfeuer" in Schallfeld, der in der Bürgerversammlung heftig diskutiert wurde, schlug der Bürgermeister vor, die Vereinsvorsitzenden zu animieren, mit der Dorfjugend zu sprechen, dass die Durchführung in geordneten Bahnen laufen kann.

Für die zweite Feuerwehrsirene in Lülsfeld ist nach wie vor kein Standort gefunden, nachdem zwei Vorschläge aus Reihen der Räte keine Zustimmung fanden. Die Suche geht weiter.

Den Dank der Oberin des Klosters Maria Schnee, Schwester Gundegard Deinzer für den Heizkostenzuschuss der Gemeinde, übermittelte Wolfgang Anger dem Ratsgremium. Den Vorschlag von Lothar Riedel, Steckbriefe des Ratsgremiums auf der Lülsfelder Internetseite www.luelsfeld.de zu veröffentlichen, stimmten alle zu, doch die Beschreibung sollte nicht zu ausführlich sein.

Weiter übermittelte der zweite Bürgermeister das Angebot eines Schallfelder Bürgers, die 17 Felder des alten Zauns am Spielplatz zum Stückpreis von 10 Euro zu übernehmen. Damit waren alle Räte einverstanden. Nach Möglichkeiten einer Sanierung von Teilstellen des Schwarzachbachs erkundigte sich Riedel. Der Bürgermeister versprach mit Rudi Gehr vom Landratsamt wegen der Ausschwemmungen zu sprechen.

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