LÜLSFELD (ra) In der Gemeinderatssitzung meinte Bürgermeister Wolfgang Anger, die Chancen wären gut, dass die Schallfelder Schule in das energetische Sanierungsprojekt der Regierung käme.

Von Schulrat Hartlieb würde die Sanierung befürwortet, weil in Gerolzhofen eine Tagesgrundschule geplant sei und der Bedarf an Klassenzimmern wachse, ergänzte er und fügte hinzu, von Rektor Michalzik seien nur leicht sinkende Schülerzahlen für die kommenden Jahre prognostiziert.

Im Zusammenhang mit zwei Angeboten von Architekturbüros lobte der Bürgermeister seinen Stellvertreter Lothar Riedel für sein Engagement bei den Besprechungen und den Preisvergleichen. Anger wies auch hin, für der Sanierung der Grundschule sei ein höherer Haushalt mit Kreditaufnahme erforderlich.

Nach einstimmigen Beschluss erteilte das Gremium einem Schallfelder Ingenieurbüro den Auftrag für die Erstellung eines Bewerbungsbogens zur Sanierung der Grundschule. Nachdem die beantragten Gebäude in Unterfranken schon sieben Mal so hoch sind, wie Gelder zur Verfügung stehen, verzichtet der Gemeinderat auf den Antrag, auch den Lülsfelder Kindergarten für das Förderprogramm anzumelden. Vielmehr wurde laut Bürgermeister mit dem Elisabethenverein als Träger vereinbart, den Kindergarten in Eigenregie zu sanieren. Otmar Haubenreich als Kirchenpfleger habe sich bereit erklärt, die Bauüberwachung zu übernehmen, freute sich Wolfgang Anger, der den Sanierungsaufwand von etwa 25000 Euro mit 17500 Euro Gemeindeanteil sieht. Mit dieser zwei Drittel Übernahme zeigten sich alle Räte einverstanden und der Elisabethenverein kann planen.

Schnell einigte sich das Gremium auch auf die Einteilung der Wahlhelfer zur Europawahl am 7. Juni 2009. In Lülsfeld sind dies Wolfgang Anger, Lothar Wolf, Jutta Ackermann, Hans Landauer, Ewald Weissenseel, Martin Ament, Thomas Heinrichs, Doris Hermann und Bernd Christau.

In Schallfeld fungieren Lothar Riedel, Alfons Vollmuth, Frank Reppert, Arnold Bedenk, Gerlinde Reppert, Maria Schwab, Jürgen Sahlmüller, Gerhard Dorsch-Werb und Roland Bäuerlein.

Von der Verwaltungsgemeinschaft Gerolzhofen lag den Räten ein Plan mit geeigneten Standorten für Windrädern vor. Da die nähesten Plätze nach dem Brünnauer Wald Richtung Bimbach sowie zwischen Stadelschwarzach und Altenschönbach positioniert sind, tangieren sie die Gemeinde Lülsfeld nur am Rand und die Räte melden keine Bedenken gegen die Fortschreibung des Regionalplans an.

In einem Schreiben beantragt die Feuerwehr Lülsfeld einen Zuschuss für erforderliche Fahrzeugmarkierungen, damit die FW-Autos besser zu erkennen sind. 50 Prozent der Gesamtkosten in Höhe von 588 Euro übernimmt die Gemeinde und gibt gleichzeitig die Zusage, bei der Feuerwehr Schallfeld genauso zu verfahren.

Der Zweite Bürgermeister berichtete, die mobile Holzrampe für das Schallfelder Leichenhaus habe sich bei Beerdigungen bewährt und belegte seine Aussage mit Fotos.

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