LÜLSFELD (ra) Johannes Lang von der Verwaltungsgemeinschaft Gerolzhofen brachte in der Lülsfelder Gemeinderatssitzung Vorschläge für die Neufassung des Herstellungsbeitrags zur Wasserversorgung und für die Beitrags- und Gebührensatzung zur Wasserabgabesatzung.

Nachdem die Bilanz der Gemeinde beim Ein- und Weiterverkauf des Fernwassers eine Unterdeckung aufweist, ist eine neue Festlegung des Wasserpreises notwendig. Einstimmig verteilte das Gremium die Beiträge zu 40 Prozent auf die Grundstücksflächen und zu 60 Prozent auf die Geschossflächen. Gleichzeitig legten die Räte die Beitragssätze auf 0,56 Euro bei den Grundstücksflächen und 3,30 Euro bei den Geschossflächen fest.

In einem weiteren Tagesordnungspunkt legte Bürgermeister Wolfgang Anger die Materialanforderungen der Feuerwehren für das Jahr 2009 vor. Die Lülsfelder Wehr benötigt Schläuche und Armaturen zum Netto-Katalogpreis einer Würzburger Firma in Höhe von 757 Euro. Die Schallfelder Wehr braucht zusätzlich zum Material Kleidung wie Dienstjacken und –hemden sowie Latzhosen, Stiefel und eine Kommandantenjacke nach Katalognettopreis für insgesamt 3412 Euro. Nach Absprache mit Kreisbrandmeister Jens Michel betreffend einer eventuellen Sammelbestellung mit der Stützpunktfeuerwehr Gerolzhofen wird der Bürgermeister die Feuerwehrutensilien bestellen.

Ergänzend zur letzten Sitzung gab Ratsmitglied Thomas Heinrichs die Auskunft, die alte Sirene auf dem Pfarrhaus in Lüsfeld sei nicht abgebaut und könne jederzeit aktiviert werden. Auf dem Feuerwehrhaus sei eine neue Sirene, ergänzte er.

Ebenfalls ergänzend zur letzten Sitzung berichtete der Bürgermeister, die notwendige Baumfällaktion der Bäume am Ortsrand von Schallfeld Richtung Gerolzhofen beginne am Aschermittwoch, den 25. Februar morgens und ende am 27. Februar, deshalb sei die Kreisstrasse Gerolzhofen Schallfeld an diesen Tagen gesperrt.

Zum Thema Weiterführung des landwirtschaftlichen Rad- und Wanderweges „Am Krautfeld Weg“ Richtung Rimbach meinte Wolfgang Anger, vom Amt für beschleunigte Flächenzusammenlegung hätte er die Zusage bekommen, dass der Betonweg vom Lülsfelder Friedhof Richtung Rimbach als absolut letzte Aktion in das Förderprogramm der Flurbereinigung in Lülsfeld aufgenommen und auf 5,50 Meter in der Breite ausgebaut werden würde. Weiter sagte er, die Kosten der Gemeine Lülsfeld für den Ausbau des fehlenden Stückes von 0,7 Kilometern bis zum Rimbacher Betonweg lägen bei etwa 46800 Euro und würden sich in dem 50000 Euro-Rahmen bewegen, der von den Ortsverantwortlichen in der Sitzung vom 2. Dezember 2008 beschlossen wurde.

Der Bürgermeister versprach den Gemeinderäten, einen Räumplan zu erstellen, der nach künftigen Schneefällen Gültigkeit hat. Gemeindearbeiter Hans Landauer erklärte dazu, er habe bei den letzten Räumungsaktionen bereits Buch über den Zeitaufwand in den einzelnen gemeindeeigenen Straßen geführt. Damit würde die Reihenfolge der Räumungsarbeiten für die Zukunft festgelegt, ergänzte Wolfgang Anger.

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