LÜLSFELD (ra) In der Gemeinderatssitzung regte Ratsmitglied Frank Reppert an, eine angemessene Summe für die Verbesserung des baulichen Zustands der Schule in Schallfeld vorzusehen.

Bürgermeister Wolfgang Anger meinte dazu, er habe über die Verwaltungsgemeinschaft eine Anfrage des Kultusministeriums erhalten, ob und in welcher Höhe eine Sanierung nötig sei. Eine grob erstellte Berechnung bezifferte er auf 500000 Euro.

In der anschließenden Diskussion sprach sich Frank Reppert dafür aus, in den Haushaltsplan 2009 die Erstellung eines Sanierungskonzeptes durch einen Architekten aufzunehmen. Der Bürgermeister möchte die Haushaltssitzung erst abwarten. Zweiter Bürgermeister Lothar Riedel hält es für zweckmäßig, die Tendenz der Schülerzahlen zu prüfen, damit beim Landratsamt die weitere Entwicklung der Schulen hinterfragt werden kann. Ergänzend fügte er hinzu, die Kosten für das Sanierungskonzept eines Architekten würden etwa 8000 betragen.

Lothar Riedel hatte in einer vorherigen Sitzung die Bitte geäußert, den Absatz am Leichenhaus im Schallfelder Friedhof abzuschrägen. Mit dem Vorschlag des Bürgermeisters, eine Holzrampe mit einer Breite von etwa drei Metern zu fertigen, diese bei Begräbnissen aufzulegen und sie in der restlichen Zeit im Leichenhaus zu deponieren, war das komplette Gremium einverstanden. Den Auftrag für die Herstellung der Holzrampe erhält ein Frankenwinheimer Unternehmen.

„Im Jahr 2008 wurde rund 11500 mal auf die Internetseite der Gemeinde Lülsfeld zugegriffen,“ sagte Zweiter Bürgermeister Riedel.

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