LÜLSFLED (ra) Unverständnis herrschte in der Gemeinderatssitzung über die Diskussion in Gerolzhofen über den Ausbau der Kreisstraße nach Schallfeld.

Der Stadtrat sei recht unentschlossen, heißt es aus Lülsfeld. Nachdem die neue Führung der Straße bereits einstimmig beschlossen wurde, stehe das Thema erneut auf der Tagesordnung des Gerolzhöfer Ratsgremiums. Die Lülsfelder Ortsverantwortlichen fragen nun, wie lange die schlechteste Straße im Landkreis noch befahren werden soll. Seit Herbstanfang sind sechs Fahrzeuge von der Straße abgekommen.

Bürgermeister Wolfgang Anger und die Räte sind sich einig, dass der Schutz von Menschenleben bei den Entscheidungen über den Verlauf der Straße im Vordergrund stehen sollte. Das FC-Stadion und das gegenüber liegende Sportzentrum sollten für Fußgänger und Radfahrer gefahrlos zu erreichen sein.

Nach einstimmiger Entscheidung der Lülsfelder Gemeindeverantwortlichen werden die 23 Pappeln am Ortsrand von Schallfeld Richtung Gerolzhofen am Aschermittwoch gefällt. Angebote von drei Firmen werden eingeholt. Damit habe die kleinste Gemeinde des Landkreises ihren Teil zum Straßenbau beigetragen. Nun liege es an der größten Stadt im Landkreis, zügig nachzuziehen.

In einem weiteren Tagesordnungspunkt legten die örtlichen Rechnungsführer Thomas Heinrichs, Lothar Wolf und Leiter Frank Reppert den Bericht für 2007 vor. Fast alle Fragen beantwortete Bürgermeister Anger sofort. Die Vorschläge, künftig eine einheitliche Versicherungsadresse der Gemeinde weiterzugeben, damit Versicherungsrechnungen nicht quer durch das Gemeindegebiet eingehen, gab er an die Verwaltungsgemeinschaft weiter. VG-Mitarbeiter Fritz Bukowski wird auch eine Übersicht erstellen, welche Versicherungen für die jeweiligen Gemeindegebäude gelten.

Nachdem auch die Rechnungskopie für den bezuschussten Rasenmäher des FC Schallfeld und Querverweise für die Ausgaben und Einnahmen bei Siebenervermessungen vorliegen, fasste das Gremium einstimmig den Beschluss zur Jahresrechnung und entlastete die Führung ohne Gegenstimme.

Die Startpreise für die Brennholzversteigerung 2008/09 legten die Räte mit 30 Euro für den Ster Polterholz und mit 10 Euro für Asthaufen fest. Der Holzverkaufs ist am 3. Januar um 13 Uhr am Sportheim Schallfeld. Wolfgang Anger informierte, der Stammholzverkauf habe für 9,59 Festmeter 2645 Euro erbracht. Erfreut berichtete er auch über den gemeindlichen Christbaumverkauf mit 270 Euro Einnahmen.

2. Bürgermeister Lothar Riedel wies darauf hin, dass die Einweihung des generalsanierten, ehemaligen Schallfelder Pfarrheims am 21. Januar stattfinden soll.

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