LÜLSFELD (ra) Der Gemeinderat bestellte Martin Ament zum Breitbandbeauftragten der Gemeinde. Damit die DSL-Versorgung in Schallfeld komplett möglich wird und in Lülsfeld erweitert werden kann, hält nicht nur Bürgermeister Wolfgang Anger diesen Posten für äußerst notwendig. Er meinte dazu, im Zug des Straßenbaus von Gerolzhofen nach Schallfeld wäre es nach Auskunft der Telekom leicht möglich, über ein Leerrohr das Glasfaserkabel zu verlegen. Für Lülsfeld stehe ebenfalls eine einfache Lösung in Aussicht. Alle Interessenten für die Breitbandlösung sollten sich möglichst bald bei der Gemeinde melden, ergänzte Anger.

Ratsmitglied Ewald Weissenseel erklärte sich bereit, anstelle von Martin Ament den Part des Jugendbeauftragten in Lülsfeld zu übernehmen. In seinem Jahresrückblick sagte der Bürgermeister, nach dem Sturm Emma seien die Bürger der Dörfer Lülsfeld und Schallfeld enger zusammengerückt. Dabei bedankte er sich bei den vielen freiwilligen Helfern aus beiden Ortsteilen. Weiter hob er den abgeschlossenen Umbau des ehemaligen Schallfelder Pfarrheims und den nahezu fertigen Bau des Schallfelder Spielgartens hervor.

Ein großes Lob hatte Anger mit der Bemerkung „Es kann nicht jeder Beschluss einstimmig sein. Wir leben in einer Demokratie“ für den kollegialen Einsatz des neues Ratsgremium und besonders für seinen Stellvertreter Lothar Riedel. Dieser gab den Dank zurück und sagte: „Es ist wichtig, dass das Gremium harmoniert. Wir arbeiten für die Bürger, nicht für uns.“ Weiter lobte er die zügige Sitzungsleitung und das tägliche Aufarbeiten der vielfältigen Aufgaben des Bürgermeisters.

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