LÜLSFELD (tg) Das Zusammenlegungsverfahren Lülsfeld 2 geht langsam dem Ende entgegen. Die neuen Grundstücke werden zur Zeit am Grundbuchamt in Schweinfurt umschrieben. Die Teilnehmergemeinschaft Lülsfeld 2 hat zum Abschluss des Verfahrens für die gelungene Bodenordnung am Ortseingang von Richung Frankenwinheim kommend ein Denkmal errichten lassen.
Das Denkmal besteht aus einer drei Meter hohen Muschelkalkstele, auf der stilisiert die Vorteile der Neuordung, ein gut ausgebautes Wegenetz, größere Feldstücke und die Durchgrünung der Flur, dargestellt sind. Auf der Stele wurden die relevanten Neuordnungsdaten wie die Anzahl der Flurstücke, Durchschnittsgröße der Grundstücke, die Länge des ausgebauten Wegenetzes und die Grünstrukturen jeweils vor und nach der Neuordnung eingemeißelt. Weiterhin ist das Flurbereinigungslogo und das Gemeindewappen auf ihr dargestellt. Die Stele steht auf einer steinernen Flurkarte der Gemarkung von Lülsfeld. Eingerahmt ist das Denkmal von zwei Säulenhainbuchen. Eine Sitzgruppe lädt zum Verweilen ein.
Die Kosten des Flurdenkmals beliefen sich laut dem stellvertretenden Vorsitzenden der Teilnehmergemeinschaft Lülsfeld 2, Hilmar Volkamer, auf zirka 11.000 Euro, wovon 50 Prozent der Kosten durch Zuwendungen vom Amt für ländliche Entwicklung Unterfranken abgedeckt wurden. Die weiteren 50 Prozent teilten sich die Gemeinde Lülsfeld und die Jagdgenossenschaft Lülsfeld.
Ausgeführt wurden die Arbeiten von den Künstlern Thomas Reuter (Winterhausen) und Florian Tully (Gerolzhofen).

Bildunterzeile:
Über das gelungene Denkmal zum Abschluss des Zusammenlegungsverfahren Lülsfeld 2 freuen sich bei der Bauabnahme Wolfgang Anger (1. Bürgermeister), Hilmar Volkamer (stellv. Vorsitzender der Teilnehmergemeinschaft Lülsfeld 2), Elmar Scheder (örtlicher Beauftragter der Teilnehmergemeinschaft) sowie Künstler Florian Tully. FOTO TIMO GREMBLER

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