LÜLSFELD (ra) Bürgermeister Wolfgang Anger legte in der Gemeinderatssitzung in Lülsfeld einen Antrag an das Amt für ländliche Entwicklung zur Erneuerung der beiden Betonwege „Trockenlandweg“ und „Am Krautfeld“ vor.

Die Teilnehmergemeinschaft der Flurbereinigung, die identisch ist mit der Jagdgenossenschaft in Lülsfeld, hatte sich den Ausbau der Betonwege gewünscht, damit der Abtransport der Zuckerrüben mit Lastwagen möglich ist. Nachdem es ein Programm gibt, bei dem das Amt einen Zuschuss von 75 Prozent gibt, stimmte der komplette Gemeinderat dem Antrag zu.

Für die Gemeinde und die Teilnehmergemeinschaft bleibt ein Restbetrag von je zwölf Prozent der Bausumme. Die Betonwege vom Friedhof Richtung Rimbacher Höhe und von der Rimbacher Straße Richtung Eichfelder See werden bei Zusage des Amts ebenfalls erneuert. Der Bürgermeister bat, bei der Abstimmung den Zusatz aufzunehmen, dass die Gemeinde vorfinanziert, falls die Teilnehmergemeinschaft im Moment nicht genügend Geld hat.

Für den Ausbau einiger Wege zum Zuckerrüben-Transport in Schallfeld läge eine amtliche Antwort vor, sagte Anger. Gemeinderat Alfons Vollmuth versprach, wie vom Amt gewünscht, die Pläne mit ihm zu konkretisieren, damit die Schallfelder Landwirte ins Förderprogramm kommen.

Ohne Gegenstimme beschloss das Gremium, von 2008 bis 2012 Mitglied in der LAG Main Steigerwald zu bleiben. Mit 0,50 Euro pro Einwohner und Jahr beteiligt sich die Gemeinde, damit die Stelle des Regionalmanagements mit einer Halbtagskraft weitergeführt werden kann.

Zum Umbaufortschritt des Pfarrheims in Schallfeld meinte zweiter Bürgermeister Lothar Riedel, im ehemaligen Bürgermeisterzimmer seien die Wände neu verputzt worden. Der Holzboden sei jedoch wegen einer darüber liegenden alten „Stragula-Schicht“ teilweise verfault. Weiter berichtete er, einige Frauen würden Vorhänge für die Räume nähen, die Gemeinde bräuchte nur die Vorhangschienen zu finanzieren. Der Gemeinderat beauftragte Riedel, Angebote für einen Schrank einzuholen, weil keine Standardschränke in die Räume passen.

Nachdem es Differenzen wegen der Nutzung des Jugendraums im Feuerwehrhaus Schallfeld gibt, wird die Gemeinde den Raum mit den nötigen Reparaturen versehen und in den von Ratsmitglied Arnold Bedenk vorgeschlagenen Zustand bringen. In seiner Eigenschaft als Jugendbeauftragter der Gemeinde versprach Bedenk, den Raum regelmäßig zu kontrollieren und bei eventuellen Konflikten zu vermitteln.

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