LÜLSFELD (ra) In der Gemeinderatssitzung legte Bürgermeister Wolfgang Anger die Angebote für die Regiearbeiten zur Reinigung des Stauraumkanals für die Kläranlage Schallfeld vor. Den Auftrag bekommt nach einstimmigem Beschluss eine Firma aus Gochsheim, die das preisgünstigste Angeboten abgegeben hatte.

Im nächsten Tagesordnungspunkt stellte der Bürgermeister auf Fotos eine Kühlanlage für die Leichenhäuser in Lülsfeld und Schallfeld vor. Die Kühltruhe ist gebraucht und kostet etwa 2500 Euro. Neu würde sie 8000 Euro kosten. Da noch eine weitere Kühlanlage günstig zu erhalten ist, beauftragte das Gremium den Bürgermeister einstimmig, zwei Truhen zum Gesamtnettopreis von 4000 Euro zu besorgen. Schon vorher waren sich die Räte einig, für jeden Ortsteil eine Kühlanlage anzuschaffen.

Bereits in der letzten Sitzung hatte das Ratsgremium im Rahmen der Sanierung des Schallfelder Pfarrheims eine Küchenzeile bestellt und die Malerarbeiten vergeben. Nachdem der Bürgermeisterraum und die Teeküche getauscht werden, ist noch ein Durchbruch für eine Türe nötig. In diesem Zusammenhang regte Ratsmitglied Arnold Bedenk an, einen neuen Ofen anzuschaffen. Dazu meinte er, der alte Ofen gebe starken Ruß ab und sei für diesen Raum zu groß. Die Gemeindeverantwortlichen wollen sich nun von einem Fachmann über einen neuen Ofen beraten lassen.

Nach einstimmigem Beschluss bekommt eine Geesdorfer Firma als preisgünstigste den Auftrag, den Rasen am Schallfelder Spielgarten für 1954 Euro netto erstmals anzulegen.

Für die Ausbesserung und Erneuerung des Zaunes um das Grundstück des ehemaligen Lehrerwohnhauses in Schallfeld lagen zwei Angebote vor. Zunächst beschloss das Gremium mit 6:1 Stimmen die Erneuerung und mit dem gleichen Ergebnis die Vergabe an ein Schallfelder Unternehmen. Die Arbeiten beinhalten den Austausch von zehn Haltepfosten und von 116 Meter neuen Maschendrahtzaun zum Gesamtpreis von 1980 Euro netto.

Mit 7:1 Stimmen bejahten die Räte den Antrag des Elisabethenvereins, die zusätzlichen Kosten zu übernehmen, falls Kinder unter drei Jahren den Lülsfelder Kindergarten besuchen. Die Kinder in dem Altersbereich werden mit dem Faktor zwei berechnet, da für sie ein höherer Aufwand nötig ist. Der Bürgermeister sagte, die Kindergartenleiterin Monika Sauer habe zuverlässig errechnet, dass für das Kindergartenjahr 2008/2009 maximal 360 Euro Mehrkosten auf die Gemeinde zukommen können, wenn alle in Frage kommenden Kinder den Hort besuchen.


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