SCHALLFELD (lr) Wie bereits drei Wochen zuvor, fand in Schallfeld erneut eine Übung der Feuerwehr statt. Diesmal rückten die Wehrleute auf ein Feld in der Nähe des Baugebietes aus.

Unter der Leitung von Norbert Sahlmüller und dessen Stellvertreter Michael Kundmüller übte die Feuerwehr Schallfeld dort erstmals, einen brennenden Personenwagen zu löschen. Die 18 Feuerwehrmänner und eine Feuerwehrfrau staunten, wie schnell ein Fahrzeug lichterloh brennen konnte.

Durch den Einsatz eines Schaum-Wasser-Luftgemisches konnten die Wehrleute aus Schallfeld den künstlich erzeugten Brand schnell und effektiv löschen. Bereits nach wenigen Sekunden waren die züngelnden Flammen erstickt und das Fahrzeug war in einen dichten weißen Schaumteppich gehüllt.

Zu Übungszwecken setzte die Feuerwehr die drei Schaumarten Schwer-, Mittel- und Leichtschaum ein. Den Teilnehmern der Übung wurde in der Praxis eindrucksvoll demonstriert, dass beim Leichtschaumeinsatz innerhalb einer Minute 30 Kubikmeter Schaummittel mit Wasser und Luft durch das Löschrohr flossen. Je nach Feuer und Einsatz kommen unterschiedliche Mischungsverhältnisse und verschiedene Schaumrohre zum Einsatz.

Der Kommandant aus dem Nachbarort Lülsfeld, Alexander Hartmann, brachte Schaummittel und -rohre zu Übungszwecken von der Lülsfelder Wehr mit. Kreisbrandmeister Jens Michel gab nach dem Einsatz Verbesserungstipps, zum Beispiel, wie im Notfall die Schaummittel noch effektiver zur Anwendung kommen könnten. Die von einigen Zuschauern als „Schaumparty“ bezeichnete Übung war nach eineinhalb Stunden beendet.

Bildunterzeile: Die Feuerwehr Schallfeld übte erstmals das Löschen eines Personenwagens mit Schaum, auf einem Feld nahe des Baugebietes. FOTO: Lothar Riedel

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