LÜLSFELD (ra) Erfreut berichtete Bürgermeister Wolfgang Anger in der jüngsten Gemeinderatssitzung, auf das Spendenkonto der Sturm-Emma-Geschädigten seien mittlerweile 17 075 Euro eingegangen. Die nicht von Versicherungen gedeckten Schäden würden 100 000 Euro überschreiten und die Zuteilung durch das formierte Gremium erfolge frühestens im September, ergänzte er. Ohne Gegenstimme beschlossen die Räte, das Konto um 3000 auf 20 000 Euro aufzustocken.

Für die Streicharbeiten im Erdgeschoss des Pfarrheims, einschließlich das Verschließen und der Ausbau des Fensters, lagen zwei Angebote vor. Einstimmig entschied das Gremium, den Auftrag einer Gerolzhöfer Firma zum Preis von 1915 Euro zu geben.

Ebenfalls einstimmig ging an ein Unternehmen aus Wiesentheid der Auftrag, einen Küchenzeilen-Anbau mit Kühlschrank und Elektroherd zum Preis von 1949 Euro liefern – vorausgesetzt die Energieeffizienz beim Kühlschrank ist im besten Bereich.

Ohne Gegenstimme beschloss das Gremium, den Beitritt zum Verein „Unser Steigerwald“ für zunächst ein Jahr, um sich solidarisch mit den beteiligten Kommunen zu zeigen. Die Mitgliedsgebühr beträgt 150 Euro. Gleichzeitig soll der Bürgermeister in Erfahrung bringen, was mit dem einbezahlten Geld passiert, sobald sich der Verein auflöst oder der Nationalpark Wirklichkeit wird.

Der Bürgermeister gab Auskunft, er sei mehrfach von Bürgern angesprochen worden, die sich den Radwegeverlauf von Lülsfeld nach Schallfeld entlang der Straße und keine Trasse abseits, auf den Betonwegen wünschen. Ratsmitglied Alfons Vollmuth meinte in diesem Zusammenhang, von der Stadt Volkach sei ein Radweg von Eichfeld nach Volkach geplant, in diesem Zusammenhang sei auch die Erweiterung des Radweges von Lülsfeld nach Rimbach wieder ein aktuelles Thema.

Als Zwischenstand gab Wolfgang Anger einen Betrag von 15 738 Euro für die bisherigen Maßnahmen am Spielgarten an. Zweiter Bürgermeister Lothar Riedel berichtete über den aktuellen Stand: die Maßnahme gestalte sich seitens der ausführenden Ochsenfurter Firma sehr zäh und schleppend. Eine Pflegeanleitung für das Ansäen sei noch nicht übergeben und der Aufbau der Drahtseilbahn habe sich nicht realisieren lassen.

Auf Anfrage von Gemeindearbeiter Hans Landauer soll am alten Spielplatz vorerst nichts verändert werden. Der Rutschturm sei soweit abgetragen, nur die Fundamente könnten gesichert und herausgenommen werden, meinten die Räte.

Wolfgang Anger gab Auskunft, die Familie Günther wolle in Schallfeld an ihrem Grundstück eine Fläche auskoffern und einen Mülltonnenstellplatz zu errichten. Das Gremium befürwortete das Vorhaben.

Aus Schallfeld kam die Beschwerde von Grabbesitzern über ein zugewuchertes, ungepflegtes Grab. Bis zur nächsten Sitzung versprach der Bürgermeister, den zu finden, der für die Grabpflege zuständig ist.

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