Auch in Schallfeld boykottiert seit Sonntag, 1. Juni 2008, einer von drei Milch-Landwirten die Lieferung und erklärt sich mit anderen Milcherzeugern solidarisch. Täglich lässt Arnold Bedenk ohne Lohn 400 Liter in die Güllegrube laufen, während seine Kinder teure Milchprodukte essen und hilflos den Protest beobachten. Mit dieser Aktion erhofft sich der junge Bauer einen höheren und vor allem gerechteren Lohn für die mühsame Arbeit in seinem Stall. Der Landwirt äußerst sich lautstark „Alles wird teurer, nur nicht unsere Milch. Ein Liter für 35,3 Cent je Kilo und eine Maß Bier auf dem Oktoberfest für 9 Euro, das kann nicht sein.“
FNr.: 6565,lr


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