LÜLSFELD (ra) In der Gemeinderatssitzung beglückwünschte Bürgermeister Robert Schemmel alle, die bei der Kommunalwahl gewählt wurden und dankte allen, die sich für die Wahl zur Verfügung gestellt hatten.
Aufrichtig dankte er auch allen Auswärtigen, die sich außer den Lülsfelder und Schallfelder Helfern aus der eigenen Gemeinde bei den Aufräumarbeiten nach dem Sturm „Emma“ eingesetzt haben.
Zweiter Bürgermeister Alfons Vollmuth berichtete, ein Unternehmer habe mit ihm die maroden Fenster des ehemaligen Lehrerwohnhauses in Schallfeld begutachtet. Der Gemeinderat beschloss einstimmig, von drei Firmen Angebote für neue Fenster einzuholen. In dem Zusammenhang wies Alfons Vollmuth auch auf den schlechten Zustand der Fenster in der Schallfelder Schule hin.
Weiter behandelte der Gemeinderat den Antrag des FC Schallfeld auf Zuschuss für Sitzgarnituren im neuen Sportheim. Der Kostenvoranschlag für 180 stapelbare Stühle und 30 Klapptische in Höhe von 17 000 Euro lag vor. In Anlehnung an die Zuschüsse beim Sportheimbau gab das Gremium ohne Gegenstimme einen Zuschuss von 2000 Euro.
Gemeinderat und SV Germania-Lülsfeld-Vorsitzender Wolfgang Anger fragte, ob der Sportverein mit der Feuerwehr einen Verbindungsweg vom Sportheimgarten zum Feuerwehrhaus mit einer Anbindung zum Spielplatz bauen dürfte. Ergänzend fügte er hinzu, für die Gemeinde entstünden keine Kosten, weil der Sportverein die Steine bezahlen und zusammen mit der Feuerwehr den Weg fertigen würde. Das komplette Gremium stimmte begeistert zu.
Ratsmitglied Frank Reppert fragte, ob ein Bescheid von der Spielbaustelle Ochsenfurt für die Weiterführung des Spielplatzbaus in Schallfeld eingetroffen sei. Dazu sagte Alfons Vollmuth, Matthias Sauer sei vor Ort gewesen und habe den Termin 17. Mai genannt. „An dem Tag werden wieder freiwillige Helfer gebraucht“, sagte Vollmuth und ergänzte, im vorderen Bereich der Spielanlage stehe Wasser. Deswegen sei ein Minibagger notwendig. Der Bürgermeister versprach, für den Kleinbagger mit Fahrer zu sorgen.
In Bezug auf den schlechten Zustand des Kirchwegs in Schallfeld, der in der Bürgerversammlung angesprochen worden war, gab Robert Schemmel Auskunft, eine Gerolzhöfer Firma werde dort Fräsgut einbringen. Nachdem die meisten Anfragen in den Bürgerversammlungen sofort geklärt werden konnten, gab es noch Unklarheiten, weil am Bachlauf der Weidach in Höhe des Regenrückhaltebeckens Stücke des Dammes weggebrochen sind. Hier wird sich der Bürgermeister mit der zuständigen Firma in Verbindung setzen.
Den Termin für den Ausflug zum Abschluss der Wahlperiode legte das Gremium nach Vorschlag des Bürgermeisters auf den 19. April fest. Die Abfahrt ist um 13.30 Uhr.

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