LÜLSFLED (ra) Sichtlich gerührt dankte Bürgermeister Robert Schemmel in den Bürgerversammlungen im Lülsfelder Gemeinschaftshaus und in der Gaststätte Melchior in Schallfeld dem Gemeinderatsgremium für die gute Atmosphäre, speziell in den letzten sechs Jahren. Alle ehrenamtlichen Helfer, die Gemeindeangestellten sowie alle Ortsbürger, die ihn begleitet und unterstützt haben, schloss der Bürgermeister, der nach zwölf Jahren sein Amt abgibt, in seine Dankesworte ein. Wenn er dabei wie bei seinem gesamten Rechenschaftsbericht von „unserem Dorf“ sprach, schloss er damit gezielt beide Ortsteile ein.
Aus aktuellem Anlass ging Robert Schemmel auf die Sturmschäden durch Emma in Lülsfeld ein. Den Einsatz der beiden Feuerwehren hob er besonders hervor. Er konnte aber seine Überraschung, in welch großer Zahl die Lülsfelder und Schallfelder Bevölkerung mitgeholfen hat, nicht verbergen. Für die Zukunft wünschte er sich, dass das Aufeinander Zugehen anhalte. Das neu gewählte Gemeinderatsgremium forderte Robert Schemmel auf, genauso weiterzumachen wie bisher. „Das Gegenteil von Verwalten ist Gestalten - und das macht Arbeit“, sagte der Bürgermeister.
2. Bürgermeister Alfons Vollmuth dankte dem scheidenden Ortsoberhaupt für die außergewöhnlich gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit in den letzten zwölf Jahren. Daraufhin gab es von den 35 Anwesenden in Schallfeld und am Tag später von den 57 Anwesenden in Lülsfeld stehend Beifall.
Vor den beiden Diskussionsrunden hatte der künftige Bürgermeister Wolfgang Anger Dankesworte für alle Wähler, die ihm das Vertrauen ausgesprochen haben. Sein besonderes Lob galt seinem Gegenkandidaten Erwin Fackelmann sowie der Schallfelder Wählergruppe für den fairen Wahlkampf. „Beim Helferessen nach den Aufräumungsarbeiten der Sturmschäden saßen im Lülsfelder Gemeinschaftshaus an keinem Tisch nur Schallfelder oder Lülsfelder. An allen Tischen waren die Helfer beider Ortsteile bunt gemischt, das gibt mir Mut für die Zukunft“, sagte Anger.
Robert Schemmel forderte die Anwesenden auf, das Amtsblatt gewissenhaft zu lesen. Außerdem sprach er das leidige Problem „Müll auf öffentlichen Plätzen“ an und bat die Einwohner, die bei der Holzversteigerung Erfolg hatten, in den nächsten Wochen ihr Holz abzuholen.
Gemeindearbeiter Hans Landauer dankte dem Bürgermeister für die gute und faire Zusammenarbeit. Gleichzeitig stellte er die große Hilfe dessen Gattin heraus, die mit Rat und Tat nicht nur für die Blumen in der Gemeinde sorgt.
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