LÜLSFELD (lr) Die große Hilfs- und Solidaritätsaktion in Lülsfeld nach der Zerstörung durch das Orkantief „Emma“ geht weiter. Auf Initiative der Feuerwehr Lülsfeld hin standen jetzt unter der Leitung von Kommandant Alexander Hartmann und Vereinsvorsitzenden Harald Zinser ab Freitagmittag und Samstagmorgen jeweils 40 bis 50 freiwillige Helfer aus Lülsfeld und Schallfeld bereit, um an den betroffenen Anwesen die gröbsten Schäden vom 1. März zu beheben und vor allem aufzuräumen. Bürgermeister Robert Schemmel: „Wahnsinn was die Leute hoch geholfen haben. Hut ab vor dieser Solidaraktion“. Freiwillige aller Altersgruppen aus beiden Orten arbeiteten Hand in Hand. Wacklige Dachziegeln wurden entfernt, Dächer neu eingedeckt, Bäume gefällt und zersägt sowie Tausende von Glas-, Plastik- und Ziegelscherben per Hand eingesammelt. Mehrere Müllsäcke füllte das Isoliermaterial, das der Wind in der Flur verteilt hatte. Die ÜZ Lülsfeld und die Firma HKL Mietservice aus Euerbach, vertreten durch Jürgen Landauer aus Lülsfeld, stellten ihre Hubsteiger tagelang kostenlos zur Verfügung. Am Samstagnachmittag gab es schließlich auf Kosten mehrere Spender für die 65 Helfer eine Brotzeit im Lülsfelder Sportheim. Eine Spendenaktion in der Jahreshauptversammlung des FC Schallfeld erbrachte einen Betrag von 300 Euro für die geschädigten Grundbesitzer aus Lülsfeld.

Foto: Lothar Riedel

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