LÜLSFELD. Wolfgang Anger war schon am Samstag bei den Aufräumarbeiten nach dem "Emma"-Keulenschlag in Lülsfeld guter Dinge, dass er es schafft, neuer Bürgermeister und somit Nachfolger von Robert Schemmel zu werden. Sein Gefühl hat ihn nicht getrogen. Ansonsten waren die Bürgermeisterwahlen rund um Gerolzhofen angesichts der bisherigen Amtsinhaber als einzige Bewerber reine Formsache.

Spannend war es, wie erwähnt, nur in Lülsfeld, der kleinsten Gemeinde im Landkreis, wo sich Wolfgang Anger aus Lülsfeld und Erwin Fackelmann aus dem Ortsteil Schallfeld gegenüber standen. Besonders auffällig war die hohe Zahl von 44 ungültig abgegebenen Stimmzetteln (allein 26 in Schallfeld, elf in Lülsfeld und sieben bei der Briefwahl), wenn man bedenkt, dass am Ende 29 Stimmen mehr den Ausschlag gaben.

In Zahlen: Bei einer Wahlbeteiligung von satten 88,3 Prozent entfielen 52,7 auf Anger und 47,3 auf Fackelmann. Anger holte in Lülsfeld 199, in Schallfeld 26 und bei der Briefwahl 54 Stimmen, Fackelmann in Schallfeld 180, in Lülsfeld 30 und bei der Briefwahl 40 Stimmen.

Quelle: Mainpost


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Wolfgang Anger (Mitte) ist ab 1. Mai der neue Bürgermeister von Lülsfeld. Ihm gratulierten: Sein Gegenkandidat aus Schallfeld, Erwin Fackelmann (links), und Bürgermeister Robert Schemmel (rechts). Foto: Mainpost

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