LÜLSFELD (ra) In der Gemeinderatssitzung besprach Bürgermeister Robert Schemmel mit dem Ratsgremium wichtige Punkte für den Haushaltsplan 2008. Für den Spielplatzbau von Schallfeld sind 25 000 Euro vorgesehen. 15 000 Euro davon sind der nicht verbrauchte Haushaltsrest von 2007. Für weitere Sanierungsmaßnahmen in der Schallfelder Kirche ist ein Zuschuss von 8000 Euro eingeplant.

Nachdem ein Radweg von Schallfeld nach Gerolzhofen im Rahmen der Straßensanierung entstehen soll, setzen die Ortsverantwortlichen vorsorglich 20 000 Euro für Grunderwerb ein. Die Gemeinde möchte sich auch bei der Renovierung der Rimbacher Straße mit eigenen Maßnahmen einklinken. Eine eventuelle Kanalsanierung, eine Gehsteigsanierung, der Ablauf des Klostersees und mit Sicherheit die Schaffung eines neuen Wasserdurchlasses soll vorläufig mit 3000 Euro bedacht werden.

Für Gehwegsanierungen im gesamten Gemeindegebiet werden 5000 Euro eingetragen. In den Vorjahren haben die Ortsverantwortlichen 33000 Euro für die Kanalsanierung in beiden Ortsteilen als Rücklage angesammelt. Diese stehen nun bei Bedarf zur Verfügung.

In einem weiteren Tagesordnungspunkt beschloss das Gremium einstimmig, den Wasserdurchlass in der Rimbacher Straße für 3000 Euro bauen zu lassen. Ohne Gegenstimme darf auch Ruth Braum eine Dachwohnung in dem Nebengebäude eines bestehenden Wohnhauses in Lülsfeld ausbauen. Bürgermeister Robert Schemmel gab das Ergebnis des Holzverkaufes in den beiden Ortsteilen bekannt. In Lülsfeld wurden für 75 Ster Polterholz 2094 Euro erzielt, für 17,5 Ster Asthaufen 342 Euro. In Schallfeld gingen für 76 Ster Polterholz 2108 Euro ein und für 57,5 Ster Asthaufen 833 Euro. Erfreut berichtete Schemmel, für zehn Stämme, die über das Forstamt aufgelegt wurden, habe die Gemeinde 2110 Euro erhalten. Gemeinderatsmitglied Wolfgang Anger schlug eine Waldaufforstung vor, weil Revierförster Gerald Eser nach seiner letzten Kontrolle gemeint hatte, im Lülsfelder Wald seien „gravierende Löcher.“ Dies sei nur möglich, wenn ein ABM'ler genehmigt würde, meinte Robert Schemmel. Die bisherige Gesamtsumme für die Sanierung des ehemaligen Pfarrheims in Schallfeld bezifferte der Bürgermeister auf 46 800 Euro. Er sagte dazu: „Große Rechnungen können nicht mehr dazu kommen.“

In seiner Eigenschaft als Vorsitzender des SV Germania Lülsfeld gab Wolfgang Anger Auskunft, die Altpapiersammlungen würden trotz blauer Tonnen weitergeführt. Für die Jugendarbeit der Vereine sei die Sammlung lukrativer geworden, weil sie pro Tonne Gewicht mehr Geld als vorher bekommen würden.


Foto: Als nächstes größeres Projekt in der Gemeinde steht die Sanierung der Rimbacherstrasse an, berichtete Bürgermeister Robert Schemmel in der Gemeinderatssitzung. Foto: Reinhold Anger

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