LÜLSFELD (ra) Johannes Lang von der Verwaltungsgemeinschaft Gerolzhofen referierte in der Gemeinderatssitzung über die gesetzlichen Vorschriften im Hinblick auf freilaufende Hunde. Er meinte, ob die Gemeinde eine Satzung erlasse oder nicht, wäre nicht wichtig. Entscheidend sei, dass die Personen, die durch freilaufende Hunde belästigt werden, dies zur Anzeige bringen oder dies bei der Gemeinde mit dem Namen des Besitzers melden würden.

Aufgrund der gesetzlichen Grundlagen sehen die Gemeinderäte keine Gründe für den Erlass einer Anlagensatzung. Sollten weiterhin Personen durch Hunde belästigt werden, werden die Besitzer je nach Schwere der Fälle verwarnt oder angezeigt.

Die örtlichen Rechnungsprüfer Wolfgang Anger, Lothar Riedel und Lothar Wolf legten den Bericht für das Jahr 2006 vor. Die wenigen Fragen der Prüfer konnten im Vorfeld in der Verwaltungsgemeinschaft Gerolzhofen direkt geklärt werden, die restlichen beantwortete Bürgermeister Robert Schemmel in der Sitzung. Es wurden keine gravierenden Mängel festgestellt, deshalb genehmigte das Ratsgremium die Jahresrechnung ohne Gegenstimme.

Der Einbau einer Tür in der Dachgaube des Pfarrheims in Schallfeld wurde einstimmig Auftrag an ein Frankenwinheimer Unternehmen vergeben, das mit 1127 Euro das günstigste Angebot abgegeben hatte. Die gleiche Firma bekommt auch den Auftrag für den Einbau eines Vordaches an der Eingangstür des Feuerwehrhauses in Lülsfeld zum Preis von 1411 Euro.

Messkapseln und Zubehör für die Wasseruhren bezieht die Gemeinde nach einem 9:0-Beschluss von einer Firma aus Saarbrücken zum Preis von 8,20 Euro pro Einheit.

Mit 8:0 Stimmen bekommt der SVG Lülsfeld 35 Prozent Zuschuss für einen gebrauchten Spindelmäher. Dies sind 2800 Euro von den 8000 Euro Gesamtpreis. Die Räte orientierten sich dabei an den 35 Prozent, die der FC Schallfeld Zuschuss für einen neuen Mäher bekommen hatte.

Als neuen Standort für den Papiercontainer einigten sich die Räte für einen Platz im Bauhof. Bürger, die größere Mengen an Pappkartons abgeben wollen oder keine blaue Tonne haben, können sich mit dem Gemeindearbeiter Hans Landauer wegen eines Termins in Verbindung setzen. An den Containerplätzen in Lülsfeld und Schallfeld gibt es künftig keine Papiercontainer mehr.

Eine kleine Diskussion entfachte in der jüngsten Sitzung des Gemeinderates die Frage, ob die Abgabemenge des Brennholzes bei der Versteigerung für Ortsansässige limitiert wird. Die Entscheidung fiel mit 9:1 Stimmen für keine Begrenzung der Höchstabgabemenge aus.

Die Startpreise der Versteigerung legte das Gremium pro Ster mit 30 Euro für Polterholz und mit 10 Euro pro Asthaufen fest.

Andreas Bauer darf in Lülsfeld einen Wintergarten an sein bestehendes Gebäude anbauen. Einstimmig sprachen sich die Ortsverantwortlichen für eine Befreiung sowohl vom Bebauungsplan als auch von den Baugrenzen aus.


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