SCHALLFELD (lr) In der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Schallfeld im Feuerwehrgerätehaus legte Kommandant Werner Mack seinen letzten Jahrebericht vor. Er tritt, wie berichtet, bekanntlich aus beruflichen Gründen vorzeitig, sprich zwei Jahre vor dem offiziellen Ende der Amtszeit. von seinem Posten zurück.
38 Aktive

Mack informierte, dass die Gruppe derzeit 38 Aktive, darunter drei weibliche Personen und zwei Feuerwehranwärter zählt.

Der Kommandant ging sodann auf die verschiedenen Feuerwehreinsätze und -übungen, Festteilnahmen und anderweitigen Aktionen der Wehr im vergangenen Jahr ein. Die Truppe rückte so 2007 nach dem Sturm Kyrill sowie bei einem Verkehrsunfall im September aus. Ferner fanden zwei Einzel- und drei Gesamtübungen statt. An den Übungen im Frühjahr und im Herbst waren mehrere Wehren aus den umliegenden Ortschaften beteiligt, um dorfübergreifend Notfalleinsätze zu praktizieren.

Alle Gruppen erhielten mehrmals eine eingehende Einweisung über die von der Gemeinde Lülsfeld im Frühjahr neu angeschaffte Feuerlöschkreisel-Pumpe. Unter anderem wurde in Lülsfeld gemeinsam mit der dortigen Feuerwehr als Test ein Weiher ausgepumpt.

An der im Juli durchgeführten Leistungsprüfung nahmen 14 Frauen und Männer erfolgreich teil. Die Endstufe erreichten Jürgen Sahlmüller, Paul Krätzig und Klaus Wichert.

Bei einer theoretischen Übung im April wurde das Verhalten Brand von Photovoltaikanlagen erklärt. Franz Hepp von der Stützpunktfeuerwehr Gerolzhofen informierte ausführlich über die Vorgehensweise bei solch speziellen Löscheinsätzen.

Insgesamt zeigte sich der Kommandant mit der Teilnahme der Feuerwehrkameraden an den Übungen – sie lag bei 74 Prozent – zufrieden.

Ferner übernahm die Feuerwehr bei verschiedenen Veranstaltungen wieder die Verkehrsregelung im Ort. Mack kündigte an, dass über Pünktlichkeit und den spärlichen Feuerwehr-Nachwuchs gemeinsam gesprochen und nachgedacht werden müsse.

Der Kommandant bedankte sich bei der Gemeinde für die hervorragende Zusammenarbeit, bei seinem Stellvertreter Norbert Sahlmüller, der Jugendwartin Nicole Schmidbauer sowie Barbara Kundmüller und auch bei der Mannschaft für ihre tatkräftige Unterstützung.

Bürgermeister Robert Schemmel lobte alle, die im vergangenen Jahr freiwilligen Dienst bei der Feuerwehr geleistet haben. Mitunter seien die Einsätze unbequem und auch gefährlich und deshalb sei er zufrieden eine gut ausgebildete und motivierte Feuerwehr-Gruppe vor Ort zu haben.
Bedeutung kleiner Wehren

Kreisbrandinspektor Gottfried Schemm (Gerolzhofen) lobte das langjährige Engagement der Feuerwehrmänner und -frauen und wies darauf hin, dass auch kleine Wehren vor Ort unbedingt notwendig seien, die insbesondere bei Großeinsätzen grundlegende Aufgaben erfüllen.

Auf die Vorgaben der neuen Leistungsprüfung ging Kreisbrandmeister Jens Michel aus Schallfeld ein.

Am Ende der Jahreshauptversammlung erhielt jeder Teilnehmer ein Freigetränk und eine Brotzeit.

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