LÜLSFELD (ra) In der Gemeinderatssitzung legte Bürgermeister Robert Schemmel zwei Angebote für einen Hochgrasmäher vor. Der bisherige Balkenmäher des Gemeindebauhofs sei 15 Jahre alt und habe den Nachteil, dass die Flächen doppelt gemäht werden müssen, gab Schemmel Auskunft. Einstimmig beschloss das Gremium, den Hochgrasmäher einer Firma aus Holzhausen zu kaufen, die mit 4575 Euro das günstigste Angebot abgegeben hatte. Den alten Balkenmäher verkauft die Gemeinde privat.

Bürgermeister Schemmel legte eine Liste mit 87 Unterschriften von Schallfelder Ortsbürgern vor, in der die Gemeinde gebeten wird, etwas gegen einen frei laufenden Hund zu unternehmen, bevor ein größeres Unglück passiert. In dem Begleitschreiben steht weiter, der Hund habe bereits eine Person gebissen und greife immer wieder Hunde an, die von ihren Besitzern an der Leine geführt werden. Laut Gesetzestext beziehe sich eine von der Gemeinde ausgesprochene Anleinpflicht nur auf Hunde mit 50 Zentimetern Schulterhöhe, Ausnahme dabei seien Kampfhunde, erklärte der Bürgermeister. Als weiteren Ansatz, streunende Hunde in den Griff zu bekommen, sieht das Gremium die Aufsichtspflicht laut Straßenverkehrsordnung. Strafen dazu können aber nur Polizeibeamte aussprechen. Deshalb bitten die Ortsverantwortlichen die Bevölkerung um konkrete Hinweise mit Namen, damit die Polizei einschreiten kann. Zusätzlich beschlossen die Gemeinderäte einstimmig, eine Verordnung nach Paragraf 18 zu erlassen, die eine Anleinpflicht für Hunde auf öffentlichen Flächen vorschreibt.

Weiter informierte der Bürgermeister, dass die Renovierung des ehemaligen Pfarrheims in Schallfeld abgeschlossen sei und dankte den Helfern für die Eigenleistung, besonders seinem Stellvertreter Alfons Vollmuth für die Übernahme der Bauleitung.

Schemmel gab Auskunft über die Schriften der Gemeinde, die auf dem Boden des ehemaligen Pfarrheims in Schallfeld gefunden wurden: „Archivar Marian Opalka würde für 500 Euro plus Mehrwertsteuer die Schriften in das Gemeindearchiv einfügen und das Archiv insgesamt überarbeiten.“ Das gesamte Gremium war einverstanden.

Nachdem der Holzeinschlag in den Gemeindewäldern 2007 beendet ist, legten die Räte den Termin für die Holzversteigerung auf Samstag, 29. Dezember. Dazu legten sie eine Mengenbegrenzung von zwölf Ster pro Haushalt fest. Auf Samstag, 15. Dezember, 14 bis 15.30 Uhr, terminierten sie den gemeindlichen Christbaumverkauf in Schallfeld am ehemaligen Schuttplatz in der Nähe der Aumühle. Am Montag, 10. Dezember, 19 Uhr, soll im Rathaus in Lülsfeld die Terminabsprache für die Vereine und Verbände der Gemeinde sein. Die letzte Gemeinderatssitzung im Jahr 2007 ist am Montag, 17. Dezember um 19.30 Uhr.


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