LÜLSFELD (ra) In der Gemeinderatssitzung legte Bürgermeister Robert Schemmel den Rechenschaftsbericht für das Geschäftsjahr 2006 vor. Größere Unterschiede zum Vorjahr gab er im Kindergarten-Bereich bekannt, wo deutlich weniger Gemeindezuschüsse nötig waren. Auch die Ausgaben für die Straßenbeleuchtung seien um 4000 Euro niedriger als 2005. Vermutlich wegen der neuen Energiesparlampen, meinte er. Die Zahlen für die Abwasserbeseitigung und das Fernwasser, so Schemmel, seien im grünen Bereich. In beiden Abteilungen konnten Sonderrücklagen gebildet werden.

In den beiden Ortsteilen sind genügend Bauplätze vorhanden. Zur Zwischenfinanzierung waren nur kurzfristige Kredite notwendig. Beim Holzverkauf erzielte die Gemeinde 10 000 Euro mehr als im Vorjahr. Die Kassenlage hat sich zufrieden stellend entwickelt. 102 000 Euro Zuführung vom Verwaltungs- zum Vermögenshaushalt sieht der Bürgermeister als Zeichen von gutem Wirtschaften.

Für das Amt des Wahlleiters und dessen Stellvertreters bei die Kommunalwahl 2008 dürfen durch die neuen Vorschriften nur der Bürgermeister, sein Stellvertreter, Gemeinde- oder VG-Angestellte berufen werden. Allerdings nur Personen, die für die neue Legislaturperiode nicht kandidieren. Nach einstimmigem Beschluss wird in Lülsfeld Bürgermeister Robert Schemmel dazu berufen, weil er sich nicht mehr zur Wiederwahl stellt. Gabriela Triphan gab ebenfalls ihren Rücktritt als Gemeinderätin bekannt und wurde deshalb als Stellvertreterin des Wahlleiters beauftragt.

In Bezug auf die Neupflanzung von Bäumen in der Rimbacher Straße berichtete Robert Schemmel, von Landschaftsgärtner Alfons Weiglein seien Kastanie, Stadtbirne, Kugelahorn, Spitzahorn oder Linde vorgeschlagen. Einstimmig entschied das Gremium, vier Stadtlinden mit einem Umfang von 14 bis 16 Zentimeter zum Einzelpreis von 135 Euro zu pflanzen.

Weitere Einzelpunkte betrafen die Dach- und Außensanierung des Pfarrheims in Schallfeld. 585 Euro wird die Gemeinde für Sandsteinplatten ausgeben, damit die alten Öffnungen am Sockel des Gebäudes sinnvoll geschlossen werden. Zweiter Bürgermeister Alfons Vollmuth lobte die Schallfelder Bürgerinnen und Bürger, die bei der Dachabdeckung freiwillig geholfen hatten. Einen besonderen Dank sprach er Günther Seufert aus, der fleißig beim Dachbodenabbau geholfen und die Entsorgung des Altmaterials übernommen hat.

Bürgermeister Schemmel informierte, der Klärschlammabbau an der Anlage in Schallfeld sei zügig über die Bühne gegangen und der Schlamm sei bereits ausgebracht. Weiter legte er den Schmutzwasserabgabebescheid für Lülsfeld in Höhe von 1431 Euro und für Schallfeld in Höhe von 1646 Euro vor. Der Kindergarten sei für die nächsten Jahre ausgelastet, gab er ebenfalls bekannt.

Die Beschwerde einer Schallfelder Bürgerin wegen der Rattenplage an den Containern in Schallfeld leitete der Bürgermeister an das Gremium weiter. Die Gründe sieht die Verfasserin durch das Einwerfen von nicht erlaubten Speiseresten. In den Kanälen im Umkreis der Container sollen nun Rattenköder ausgelegt werden.

Die Engstelle in der Hauptstrasse am Anwesen Fackelmann wurde in der Bürgerversammlung in Schallfeld wegen möglicher Unfallgefahr angesprochen. Vom Landratsamt kam nun der Bescheid, eine zusätzliche Beschilderung werde nicht für notwendig erachtet.


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