LÜLSFELD (RA) „Die Feuerwehr ist die mutigste Bürgerinitiative, die aufrichtige Anerkennung und Dank verdient,“ sagte Bürgermeister Robert Schemmel vor der Segnung der zwei neuen Tragkraftspritzen der Feuerwehren Lülsfeld und Schallfeld am Lülsfelder Feuerwehrhaus.

Weiter berichtete er die Pumpen hätten zusammen 22 500 Euro gekostet, mit 5400 Euro habe sie der Freistaat bezuschusst und Kreisbrandmeister Jens Michel habe sie zusammen mit den Kommandanten beider Ortsteile ausgesucht. „Feuerwehrautos sind rot, laut und nützlich“, führte er weiter aus und drückte seine Hoffnung aus, dass diese nur selten zum Einsatz kämen.

Der Lülsfelder Feuerwehrkommandant Alexander Hartmann stellte die Tragkraftspritzen mit ihren BMW-Motoren vor und dankte dem Bürgrmeister und den Gemeinderäten für die Anschaffung. Weiter erklärte er die Notwendigkeit, Brandschutz zu gewähren und forderte die Kameraden auf, fleißig zu den Übungen zu kommen.

„40 Jahre Betrieb hinterlassen ihre Spuren,“ meinte der Schallfelder Kommandant Werner Mack in Bezug auf die alten Pumpen und bezeichnete die neuen als modernstes Arbeitsgerät in beiden Ortswehren. Zudem wünschte er schlagkräftige Wehren in beiden Ortsteilen.

Kreisbrandrat Georg Vollmuth überbrachte die besten Wünsche des Landrates und der Kreisbrandinspektion. Die Maschinisten, welche die neuen Geräte nun bedienen, benannte er als die Verantwortlichen der Feuerwehren.

Im Rahmen einer feierlichen Andacht sprach Pfarrer i. R. Raimund Merget von der Hilf- und Schutzfunktion der Wehr und meinte, sie sei ein Segen für die Menschen. Die Fürbitten bei der Segnung verlas Kommandant Hartmann.

Zahlreich waren die Bürger beider Ortsteile der Einladung der Vorsitzenden der Feuerwehrvereine Schallfeld, Klaus Wichert und Lülsfeld, Harald Zinser, Lülsfeld gefolgt.

Die für die Andacht eigens zusammengestellte Feuerwehrkapelle mit Mitgliedern der Blaskapellen beider Ortsteile trug zum Gelingen der Veranstaltung wesentlich bei. Weitere Gäste wie Kreisbrandinspektor Gottfried Schemm, Vertreter der Stützpunktfeuerwehr Gerolzhofen sowie befreundete Wehren aus dem Umland – die mit der längsten Anreise kam aus Geiselwind – hatten die Einladungen dankbar angenommen.

Das anschließende gemütliche Beisammensein, bei dem für das leibliche Wohl bestens gesorgt war, ging bis nach Mitternacht.

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