LÜLSFLED (RA) In der Gemeinderatssitzung beschloss das Ratsgremium einstimmig die Dachsanierung des Schallfelder Pfarrheims in Angriff zu nehmen.

Ein Wiesentheider Architekturbüro wird beauftragt, zum Festpreis von 1800 Euro die Planung, Ausschreibung, Bauleitung und Überwachung vorzunehmen.

In Bezug auf die Wartungsverträge für die Flüssiggasbehälter am Gemeindezentrum in Lülsfeld und am Feuerwehrhaus in Schallfeld, sagte Bürgermeister Robert Schemmel, der Gastank in Lülsfeld sei Eigentum der Gemeinde und würde von einer Nünberger Firma gewartet, der in Schallfeld sei Eigentum eines Mannheimer Unternehmens.

Bei der zehnjährigen Vertragsdauer sei eine Firma bei der Überprüfung billiger, die andere bei der jährlichen Wartung, ergänzte er. Deshalb beschloss das Gremium ohne Gegenstimme, die Wartungsverträge für zehn Jahre bei den jeweiligen Firmen zu verbesserten Konditionen zu verlängern.

Eine Diskussion entfachte der Tagesordnungspunkt „Zuwendungen für die Übungsleiter beider Sportvereine“. Über das Landratsamt bekommt der SVG Lülsfeld einen wesentlich höheren Zuschuss als der FC Schallfeld, weil Lülsfeld mehr Trainer mit Übungsleiterscheinen hat. Würde die Gemeinde ihre freiwilligen Zuschüsse genauso halten, bekäme der FC auch weniger. deshalb schlug der Bürgermeister vor, dem FC die Hälfte der Differenz zusätzlich zu gewähren.

Ratsmitglied Frank Reppert brachte den Vorschlag, die Gemeinde könne die Ausbildungskosten für Übungsleiter übernehmen und so einen Anreiz schaffen, dass sich in den Vereinen mehr Personen zur Verfügung stellen, die Trainerlizenz zu erwerben.

Mit den beiden Vorschlägen konnten sich alle Räte anfreunden und entschieden sich einstimmig für die 50-prozentige Zuzahlung der Differenz und die Übernahme der Ausbildungskosten.

Vom FC Schallfeld lag ein Antrag für den Kauf eines Rasenmähers vor. Laut Angebot kostet der zirka 14 000 Euro. Nachdem das Gerät bereits angeschafft wurde, die Rechnung inklusive der Rücknahmezahlung des Altgerätes aber noch nicht gestellt wurde, entschied sich das Gremium, keinen Festpreis als Zuschuss zu geben. Vielmehr kam die einstimmige Entscheidung, 35 Prozent der tatsächlich entstehenden Kosten zu übernehmen.

Einen weiteren Antrag des FC Schallfeld lehnte das komplette Gremium ab. Hier wollten die Verantwortlichen Zuschüsse für die Bereitstellung der Sportanlagen für den Schulsport. Bürgermeister Robert Schemmel führte dazu aus, es bestünden darüber keine Vereinbarungen der Gemeinde mit dem Schulverband. Im einzelnen ging es um die Unterhaltung der Aschenbahn und der Sprunggrube, die laut zweier anwesender Vorsitzender des Sportvereins nur Arbeit verursacht. Ob die zwei Einrichtungen noch benötigt werden, wird abgeklärt.

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