Frank Reppert legte in der Gemeinderatssitzung vor Bürgermeister Robert Schemmel und den neuen Kolleginnen und Kollegen seinen Eid als neues Gemeinderatsmitglied ab. Er folgt damit Armin Krämer nach, der aus gesundheitlichen Gründen sein Amt niedergelegt hatte.

In einem weiteren Tagesordnungspunkt lag dem Ratsgremium in neuer Vertrag für die Betriebsleitung und Betriebsausführung im Gemeindewald unterschriftsreif vor. Einstimmig fiel dann auch der Beschluss aus, dass die bisherigen Kosten von 700 Euro pro Jahr ab 1. Juli 2007 um 80 Euro auf 780 Euro erhöht werden dürfen. Drei Jahre ist der neue Vertrag nun gültig und er setzt sich nach den neuen Bewirtschaftungssätzen zusammen. Diese haben sich pro Hektar von 3,50 auf 3,90 Euro erhöht, ebenso stieg der Hiebsatz von 3,50 auf 3,90 Euro pro Festmeter an.

Bezugnehmend auf die kürzliche Ortsbegehung meinte der Bürgermeister, die Straßenschäden in Lülsfeld und Schallfeld würden von einem Gerolzhöfer Unternehmen ausgebessert und asphaltiert.

Von einer Familie in Lülsfeld lag das mündliche Angebot vor, eine kleine Gemeindefläche in der Nähe des Ortsbrunnens zu pflegen, falls der dort stehende Baum entfernt werden dürfte. Die Räte wollen das Teilstück noch einmal besichtigen und erst dann endgültig entscheiden.

Termin für die Segnung des neuen Leichenhauses in Lülsfeld ist am 3. Juni, dem Dreifaltigkeitssonntag, nach dem Gottesdienst um 10.30 Uhr bekannt, wie der Bürgermeister weiter bekannt gab.

Das Ratsgremium diskutierte im weiteren Verlauf über das Thema „komplette Grababdeckungen“ in den Friedhöfen beider Ortsteile und kam zu dem Entschluss, diese künftig zu genehmigen. Ein Satzungsvorschlag dazu wird von der Verwaltungsgemeinschaft angefordert.

Mit der Änderung des LEADERplus-Vertrags erklärte sich das Ratsgremium bereit. Demnach wird die Gemeinde 0,50 Euro pro Einwohner bezahlen, damit das Projekt im Rahmen der LAG Main-Steigerwald zu Ende gebracht werden kann.

Weiter legte Bürgermeister Schemmel einen neuen Antrag des Tierschutzvereins zur Finanzierung der Kosten vor. Die Stadt Schweinfurt würde ein Drittel der Zusatzkosten übernehmen, führte er hierzu aus. Für Lülsfeld erhöht sich damit der Satz pro Einwohner und Jahr von 31 auf 34 Cent, womit sich die Räte einverstanden zeigten.

Gemeinderätin Gabriela Triphan zeigte Bilder von Lublin in Polen, wo ein Gedenkstein gesetzt und jüdische Friedhöfe gepflegt werden sollen. Sie berichtete von den Vernichtungslagern das Dritten Reiches nahe der russischen Grenze, die sie mit einem Gremium aus dem Kitzinger, Gerolzhöfer und Nürnberger Raum besichtigt hatte. Nachdem der Gemeinde ein Antrag für eine Spende vorlag und auch Personen aus Lülsfeld seinerzeit nach Polen abtransportiert worden waren, beschloss das Gremium einheitlich, 200 Euro zu gewähren.

Weiter informierte Gabriela Triphan, dass am 17. August im Rahmen des Ferienspaßprogramms ein Tag bei einem Falkner in Würzburg geplant ist.

Zweiter Bürgermeister Alfons Vollmuth berichtete über die Veranstaltung in Geldersheim zum Thema „Gewässernachbarschaft in Bayern“, an der er teilgenommen hatte. Der Schwerpunkt an diesem Tag war auf den „Gewässerentwicklungsplan“ und dabei auf die Renaturierung von Bachlandschaften und deren Besichtigung gelegt worden. Interessant sei auch die Begegnung mit Vertretern der zuständigen Behörden gewesen, führte Alfons Vollmuth weiter aus.

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