LÜLSFELD (RA)

Bürgermeister Robert Schemmel referierte in den Bürgerversammlungen im Lülsfelder Gemeinschaftshaus und im Schallfelder Sportheim ausführlich über die Tätigkeit der Gemeindeverantwortlichen im vergangenen Jahr.

In seinem Jahresrückblick nannte er 12 Gemeinderatsitzungen, bei denen 104 Tagesordnungspunkte behandelt wurden. Zu der Planung und dem Baubeginn des neuen Leichenhauses in Lülsfeld meinte der Bürgermeister, das Gebäude habe eine bedarfsgerechte Größe und bei bisher 80 000 Euro Ausgaben sei das Ortsbild aufgewertet worden. Durch die Anlage der Parkplätze sei zudem die gefährliche Straßensituation am Ortseingang entschärft worden.

Beim Kauf eines gebrauchten Geräteträgers und durch den Verkauf des alten Schleppers sei ein Differenzbetrag von 3500 Euro investiert worden, gab Schemmel weiter Auskunft. Die drei Leuchten für die Ortsbeleuchtung in Lülsfeld am Seeweg haben 1880 Euro Kosten verursacht. Dabei dankte er dem SV Germania für die Erdarbeiten und Harald Zinser für das zur Verfügung stellen des Baggers.

Die Errichtung einer Radweginformationstafel in Lülsfeld und das Fertigen und Aufstellen der Ortsbegrüßungstafeln in beiden Ortsteilen bezifferte der Bürgermeister auf 5500 Euro. Einen chronologischen Abriss gab er über die fast zweijährige Planung des Mobilfunkmastes und den Rückzug der Mobilfunkanbieter. Er schloss das Thema mit der neuesten Meldung, dass die Kündigung des Mietvertrags der Funkturm AG am 28. Februar eingegangen sei. Im Ausblick auf 2007 nannte er die Fertigstellung des Leichenhauses, doch die Diskussion, die er für die mögliche Anschaffung einer Totenglocke anregte, fand keine Befürworter.

Eventuell stehe eine größere Kanalsanierung in Lülsfeld an, sagte der Bürgermeister. Als Grund nannte er einen Fremdwasseranteil von 60 Prozent, der durch den zur Zeit hohen Grundwasserspiegel verursacht, in das Kanalsystem eindringen würde.

Die Einwohnerzahl der Gemeinde gab Robert Schemmel mit 827 Personen an, von denen 444 in Lülsfeld und 383 in Schallfeld wohnen. Auch die Nebenwohnsitze hatte er notiert. Es sind 42.

Wie schon in früheren Bürgerversammlungen sprach der Bürgermeister das leidige Thema „Hundekot“ an und bat die Bevölkerung, besonders diejenigen Hundebesitzer zu melden, deren Tiere Spielplätze, Friedhöfe oder weitere öffentliche Plätze beschmutzen. Weiter bat Robert Schemmel, die Gemeindebücherei zu nutzen, das Amtsblatt gewissenhaft zu lesen oder Friedhöfe und Anlagen sauber zu halten.

„Der Häckselplatz ist kein Abfallplatz“, sagte er und ergänzte, dass Schnüre, Bretter und Altpapier dort nichts zu suchen hätten. Außerdem hätten Rasenmäher, Batterien und Reifen nichts am Containerplatz zu suchen, führte er aus. Abschließend forderte er die Bevölkerung auf, Umbauten an Wasserleitungsanlagen nicht am Wochenende umzubauen, Straßen zu kehren, das gesteigerte Holz aus dem Wald zu holen. Dann dankte er allen, die Gemeinde-Grünanlagen pflegen und sonstige Maßnahmen durchführen, die die Ortsbilder verschönern.

Quelle: Mainpost

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