LÜLSFELD(RA)

Heiß ging es bei den zwei gemeinsamen Prunksitzungen des Frauenbundes und des SV Germania Lülsfeld im Gemeinschaftshaus her.

Bunt gemischt mit Büttenreden, Sketchen, Tänzen und Playback- Einlagen war das viereinhalbstündige Programm mit 53 Akteuren auf der Bühne. Lokalkolorit und die Dorfneuigkeiten brachten Lodde (Anette Abendroth) und Burgl (Thea Kaiser). Sie zeigten ihr Konterfei auf den neuen Ortstafeln, würden sich auch als Bürgermeisterinnen zur Verfügung stellen und berichteten über einen Depp-prämierten Mann.

Edith Schoder hatte in der Bütt einen Backsteekas dabei und wusste alles über dessen Herkunft und Verwendung. „Clowninchen“ Tamara Kaiser erzählte von ihrem Italienurlaub. Thea Kaiser verwendete als Biogärtnerin ausschließlich Naturdünger. Lothar Wolf berichtete in seiner Euro-Mission-Sendung über das neue Europa der Frau. Überall seien die Frauen vorne dran, seien an Freundlichkeit nicht zu überbieten und die Männer würden sich um Haus und Kinder kümmern. Als „Roter Hai“ sprach Reinhold Anger von dem Liebespaar Angela Merkel und Franz Müntefering. Er drohte: „Stoiberlein verlass dich drauf, jetzt kommen deine bösen Taten raus.“

Die Mutter Thea Kaiser suchte im Sketch „Ehevermittlung Berger“ bei Edith Schoder unter Anette und Irina Abendroth, Vanessa Burger, Kristin und Ramona Kaiser sowie Claudia Laufer eine Frau für ihren Sohn Sebastian aus. Verzweifelt versuchte Anette Abendroth ihrer Kollegin Thea Kaiser zu erklären, dass man sich in einem Cholsterinspiegel nicht sehen kann. Erst kurz war das junge Ehepaar Irina Abendroth und Ramona Kaiser verheiratet. Sieger bei Quizmaster Lothar Wolf wurde Werner Laufer, der vom Feld (Lülsfeld) kam und auch das von Julia Anger auf der Gitarre gespielte Lied mit dem Vogel erriet.

Als Herr Helbich wollte Lothar Wolf im Krankenhaus unbedingt nicht einschlafen, obwohl er von Schwester Anette Abendroth liebevoll versorgt wurde. Weil Lothar Wolf, der Chef von Werner Laufer zu Besuch kam, sollte seine Frau Claudia ein besonderes Essen kochen, doch das ging gründlich schief.

Die zwei lustigen Drei, Thomas Burger, Oliver Hermann und Werner Laufer kamen in diesem Jahr als drei Tenöre, die „Stand by me“ wirklich live sangen. Weil „Tokio Hotel“ abgesagt hatte, sprangen die „Flippers“ in der Besetzung Wolfgang Anger, Gitarre, Hubert Hermann, Schlagzeug und Jürgen Zink, Keyboards ein. Managerin Susanne Zink verteilte Autogrammkarten und versprach das nächste Konzert für den 1. April in der Eventhalle am Sportplatz.

Beim Tanzen war eine neue Gruppe mit kleinen Leuten als Wikinger vertreten. Drei Mini - Nachwuchstänzerinnen wirbelten auch bei der Gangster Crew erstmals mit. Wie sie hatten auch die „White Girls“ ihren Tanz selbst einstudiert. Gemischt mit weiblichen und männlichen Akteuren war die Tanzeinlage der „Sexy Seven.“ Sie hatten ihre Ideen selbst verwirklichst, genauso wie die „Superweiber“, die sich als Hawaiimädchen präsentierten. Zwerge waren diesmal die Riesen vom Männerballett, aber sie hatten sich mit vier Nachwuchszwergen verstärkt.

„Biene“ Anja Bördlein und „August“ Margit Scheder moderierten das Programm, wobei sie mit Minisketchen, gekonnten Sprüchen oder Gesang die einzelnen der 20 Programmpunkte ankündigten. Sie verteilten auch Käfer von ihren Blumenstöcken an das begeisterte Publikum.

Quelle: Mainpost

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