Aus organisatorischen Gründen wurde das traditionelle Schlachtschüsselfest des Schallfelder Feuerwehrvereins um eine Woche vorgezogen. Vereinsvorstand Klaus Wichert freute sich, dass auch in diesem Jahr Nachfrage und Ansturm wieder so groß waren, dass die 90 Plätze in der Fahrzeughalle in kurzer Zeit belegt waren.

Ab 19 Uhr konnte jeder soviel essen wie er wollte. Zu dem in dünne Scheiben aufgeschnittenen, saftigen und dampfenden Schweinebauchfleisch, gab es Kopf, Kamm, Rüssel, Nieren, Herz und Zungen für die hungrigen Gäste zu essen und dazu krustiges Brot. Aroma und Geschmack des Schweinefleisches wurden mit Meerrettich, Pfeffer und Salz verfeinert. Ein gratis Zwetschgenschnaps sollte die Verdauung der Gäste anregen.

Während die Gäste mit gefüllten Bäuchen Feierten verarbeiteten Metzger Heinrich Sahlmüller und die Vorstandsmitglieder des Feuerwehrvereins am frühen Abend den übriggebliebenen Kesselinhalt. Um Mitternacht war die Wurst in den drei Kesseln sterilisiert und die „Akteure“ nach einem langen und arbeitsreichen Tag ziemlich müde.

Insgesamt mussten 200 Kilo Fleisch verarbeitet werden. Durch den Teamgeist des Feuerwehrvereins Schallfeld und die gut geplante Organisation waren die zeitaufwendigen Vorbereitungen, die bereits zwei Tage vorher begannen und die Aufräumarbeiten am Samstagnachmittag abgeschlossen. Auch Ortsoberhaupt Bürgermeister Robert Schemmel ließ es sich nicht nehmen, an dem Spektakel teilzunehmen. LR
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