55 Landwirte und Interessierte aus einem Umkreis bis zu 20 Kilometern waren angereist, um sich auf Helmut Fackelmanns Versuchsfeld über den Stand und den praktischen Nutzen der neuesten Forschungs- und Zuchtergebnisse zu informieren.

Am 23. 8. 2006 wurde in Schallfeld zum zehnten Mal die jährlich stattfindende Sortenvergleichsveranstaltung durch die Zuckerrüben-Saatgutfirma Hilleshög aus Bad Salzuflen vorgenommen, deren Mitarbeiter Hans-Jörg Stark (Hessen), Michael Bernard (Volkach) und Jochen Klein (Schraudenbach) durch das Programm führten. Gleichzeitig wurde den interessierten Zuckerrübenanbauern die Möglichkeit geboten, den Zuckerrübensamen bereits jetzt zu bestellen, was einen Preisvorteil von 6,5 Prozent gegenüber einer Januar-Order bedeutet. Fackelmann selbst gab einen sachkundigen Einblick in die Feldbearbeitung und Düngung des Zuckerrüben-Versuchsanbaus. Anhand zweier Vergleichssorten stellte die Fa. Hilleshög ihre Feldergebnisse vor und zeigte Vor- und Nachteile auf.

Die Berater gaben Auskunft darüber, welcher Zuckerrübensamen für welchen Boden, Betriebsgröße und Rübenquote am besten verwendet werden sollte und welche Behandlungsmethoden bei Krankheiten anzuwenden seien. Laut Stark gehöre einer blattgesunden Sorte die Zukunft, da die für jedermann sichtbaren Blattflecken den wirtschaftlichen Rübenanbau beeinträchtigten. Um optimale Wachstumsergebnisse zu erzielen, werden gleiche Beratungs-Veranstaltungen an verschiedenen Versuchsstandorten durchgeführt.

Trotz der Hitzeperiode im Juni und Juli liegen nach Proberodungen die Zuckerrübenwachstumsergebnisse im 5-jährigen Durchschnitt. Die Ernte wird wie üblich Ende September beginnen. Nach der einstündigen Feldunterweisung erhielten alle Teilnehmer im Sportheim des FC Schallfeld weiteres Ansichtsmaterial.
FNr. 9615; LR

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