Vom 12. bis zum 14. Mai 2006 fand im 250 Kilometer entfernten Bad Frankenhausen nördlich von Erfurt der 14. internationale Kyffhäusermarsch statt, an dem zum zweiten Mal Reservisten der SRK Schallfeld teilnahmen.
Die Soldaten- und Reservistenkameradschaft (SRK) Schallfeld stellte mit drei Mannschaften mit je drei Personen die größte Gruppe.
Das Team bestand aus Rainer Hawelka, Peter Pfister, Ralf Schmidtbauer, Alexander Robert, Jochen Bitzer, Frank Seßler, Erhard Rückert und Simon Derrer. Nach dem Frühstück begann um 6.00 Uhr der Wettkampf für die 26 Mannschaften aus Deutschland mit dem Befehlsempfang. Als erstes musste ein 22 Kilometer langer Marsch in einer Zeit von zweieinhalb Stunden zurückgelegt werden. An der ersten Station schossen die Reservisten mit dem G 36-Gewehr aus verschiedenen Distanzen. Anhand der Vorgabe von Planzahlen die auf einer Karte einzutragen waren, musste eine Strecke erkannt werden. Als weitere Aufgaben folgten Minenerkennung und Absicherung, Fahrzeugkontrolle, Rettung einer verletzten Person aus einem LKW über die Dachluke mit anschließender Erster Hilfe, die Beantwortung sicherheitspolitischer Fragen sowie das Überqueren eines Flusses mittels eines Seilstegs. Zum Schluss der Höhepunkt: jede Staffel musste innerhalb einer vorgegebenen Zeit 50 Meter schwimmend in Uniform bewältigen.

Nach fast 12 Stunden hatten die Mannschaften einen harten Wettkampf absolviert. Die drei Teams der SRK-Schallfeld belegten den 15., 16. und 21. Platz. Beim anschließenden Kameradschaftsabend wurden die Erlebnisse und Erfahrungen des Tages bis zum Zapfenstreich rege ausgetauscht, bevor die Reservisten müde, aber zufrieden nach Schallfeld zurückfuhren. LR
FNr.: 4910a, Auf dem Bild zu sehen; auf und vor einem Panzer: v. links hintere Reihe: Alexander Robert, Peter Pfister, Jochen Bitzer und Frank Seßler; v. l. vorne Erhard Rückert, Simon Derrer, Rainer Hawelka und Ralf Schmitdbauer.
FNr.: 4910b; Auch die Teilnehmer der Schallfelder Soldaten- und Reservistenkameradschaft mussten sich auf Seilen über die Wipper hangeln.
Fotos: Peter Pfister


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