LÜLSFELD(RA)
Bei den zwei gemeinsamen Prunksitzungen des Frauenbundes und des SV Germania Lülsfeld ging im Gemeinschaftshaus die Post ab.
Die Moderatorinnen, die „Lülsfalder Muggn“ Brummi (Margit Scheder) und ihre Mutter Fina (Anne Hüttner) führten mit flotten Sprüchen und Kommentaren durch die 19 Punkte des viereinhalbstündigen Programms.
Sieben Tänze und eine musikalische Mülltonnennummer sorgten für Abwechslung bei den drei Büttenreden, sieben Sketchen und dem Tratsch der Dorfweiber Lodde und Burgl. Diese wussten nicht nur, wie ein dunkelhäutiges Kind zustande kommt, sondern auch, warum der Mann bei Flugsamen die zweite Geige spielt.
Edith Schoder schilderte in ihrer Büttenrede ihren Schweizurlaub mit dem Frischhalteeffekt von Gletscherspalten und dem Nacktsonnenbaden auf dem Glasdach des Frühstücksraums. Der arbeitslose „Sepper“ Lothar Wolf schilderte, warum er nicht in der Gemeinde, auf dem Bau oder als Totengräber beschäftigt wurde. Eine Stellung bekam er auch in anderen Bereichen nicht, obwohl er erst abwartete, bis sein Arzt wieder nüchtern war.
„Michael Glos ist nur Wirtschaftsminister geworden, weil er sich nicht länger mit dem Direktor der Überlandzentrale, Lorenz Ruppenstein über die Produktion des Blitzfanggerätes von Anton Lang zur Energiegewinnung streiten wollte“, wusste der „Rote Hai“ Reinhold Anger.
Im Sketch „der direkte Weg“ suchte Sebastian Kaiser bei Thea Kaiser den Mannheimer Wasserturm. Edith Schoder überraschte den Einbrecher Sebastian Kaiser und verwendete ihn als „dritten Mann“ zum Skat. Lothar Wolf erklärte als Hausmann seiner Tochter „Katrinchen“, Tamara Kaiser die große Politik, bei der die Bundeskanzlerin selbst schuld ist, weil sie nicht den richtigen Beruf gelernt hat.
Ihre beiden Möpse lies „Babett“ Claudia Laufer bei Versicherungsvertreter Werner Laufer gegen Unfall und Diebstahl versichern. Vor und auch nach der Romreise kam Kristin Kaiser zu ihrer Friseuse „Madame Rose“ Edith Schoder, um sich die Haarspitzen schneiden zu lassen, obwohl der Pabst nicht von ihrer Frisur begeistert war. Weinhändler Lothar Wolf füllte den Gerichtsvollzieher Werner Laufer bei einer Weinprobe ab, weil er ihn mit dem Supermarktleiter Sebastian Kaiser verwechselt hatte.
Indira Abendroth brachte ihr 25.000 Euro Auto zur Händlerin Anette Abendroth zurück, weil das Benzin „nicht eingebaut“ war. Die zwei lustigen Drei, „Domina“ Thomas Burger, „Olivia“ Oliver Hermann und „Sachsen Werner“ Laufer überraschten mit „Mana mana“ in der Mülltonne und setzten mit der anschließenden Zugabe „Da da da“ noch einen drauf.
Beim Tanz wirbelten die Minis, die von Franziska Scheder trainiert werden, über die Bühne. Die Jugend „Gangster Crew“ hatte ihre beiden Tänze selbst einstudiert. Ebenso die jungen „Tough Ladies“, die zuerst nur zu viert tanzten und für ihren zweiten Auftritt von den vier „Sunny Boys“ unterstützt wurden.
Auf „Chingis Khan“ bewegten sich die „Superweiber“ der Lülsfelder Damengruppe, die wie die „Lülsfelder Elfen“ Männer von Margit Scheder eingeübt werden. Das Männerballett kam als Gemüse und ihre Trainerin als Blechdose. Fast profimäßig war der Auftritt von Franziska Scheder und Christina Schubert, die auf „König der Löwen“ mit Hebefiguren und artistischen Einlagen glänzten. Sie werden in einer Garde- und Showtanzgruppe von Christiane Dittmann trainiert.


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