Holzversteigerung der Gemeinde
Großes Interesse und starke Nachfrage standen im Mittelpunkt beim Gemeindeholzstrich im Schallfelder und Lülsfelder Wald, bei minus 2 Grad Tagestemperatur und 3 cm Schneehöhe. Heizen mit Holz ist wieder eine Alternative zum teuren Heizöl und Erdgas geworden. Der zuständige Förster Gerald Eser war ebenfalls anwesend und erklärte, dass das Holz ohne Maschinen zu den Abfahrtswegen transportiert werden musste zum Beispiel mit einer Seilwinde oder per Hand - um den Waldboden einer nicht zu hohen Verdichtung auszusetzen.

Der Versteigerer Bürgermeister Robert Schemmel zeigte sich sehr erfreut, dass das gesamte Holz Abnehmer fand und die Gemeindekasse mit 3200 Euro aufgebessert werden konnte. Im Vergleich zum letzten Jahr ist der Holzpreis um etwa 20 Prozent gestiegen. Der Aufwurfpreis für Espenholz lag bei 12 Euro pro Ster Polterholz und für Eiche bei 20 Euro. Zwischen 25 und 30 Euro haben die Bieter je Ster bezahlt.
Die schwere Arbeit des Holzspaltens scheint die Ortsbürger bei einem Heizölpreis von 58 Cent pro Liter nicht abzuschrecken. Der äquivalente Heizwert von einem getrockneten Ster Eichenholz ist vergleichbar mit etwa 200 Litern Heizöl. Vor allem Eichen-, Espen-, aber auch Buchen-, Birken- und Nadelholzstämme waren vom Gemeindearbeiter Hans Landauer und einigen Helfern in den vergangenen Wochen unter der Aufsicht vom Schallfelder Waldhüter Alfons Vollmuth eingeschlagen worden. Damit im Wald wieder Ruhe einkehrt und das Wild nicht verschreckt, wird soll das Holz bis März 2006 abgeholt werden.

Foto Nr.:0284+0706; LR; 34 Interessierte nahmen trotz minus 2 Grad Tagestemperatur an der erstmals im Schallfelder Wald durchgeführter Polterholzversteigerung teil. Der Preis je Ster lag zwischen 25 und 30 Euro. Polterholz sind nicht zersägte Stämme und Äste und nicht aufgesetztes Holz (bzw. „Brennholz in langer Form“).


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