Teil 1
„Bildstöcke gehören zur fränkischen Tradition. Und deshalb freue ich mich, dass es so viele Traditionalisten gibt, die trotz unserer heutigen schnelllebigen Zeit und vielseitiger Freizeitangebote ihr Interesse und ihre Sympathie an einer der seltenen Holz-Bildstockweihen bekunden“ sagte der Initiator und Stifter Lothar Riedel aus Schallfeld in seiner Begrüßungsrede. Mi dem Kirchenlied „Lobet den Herren den mächtigen König...“ begann am Sonntag, dem 26. 6. 2005, um 14 Uhr in der Schallfelder Siedlung, Am Baumfeld die Weihezeremonie.

Der Stifter wies in seiner Ansprache daraufhin, dass das Marterl für alle Ortsbewohner und Freunde ein Ort der Besinnung und ihnen stets zugänglich sein soll. Jeder könne hier seine Anliegen oder Problem dem Heiligen Sebastian vorbringen und ihn um Hilfe bitten. Gerade in einer Zeit der Orientierungslosigkeit sei es wichtig, Anhaltspunkte zu geben.
Unter den Gästen befanden sich auch Bürgermeister Robert Schemmel und Kreisheimatpfleger Longin Mößlein aus Gerolzhofen. Älteste Teilnehmerin war Dora Fackelmann mit fast 94 Jahren.
FNr.: 1475+1484.1, LR


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