Schallfeld/Lülsfeld,
Am Montagabend, dem 25. April 2005, unternahmen Bürgermeister Robert Schemmel und acht Gemeinderäte von 19 bis 20.30 Uhr eine Ortsbesichtigung in Schallfeld und Lülsfeld. In den Gemeinderatssitzungen sollen dadurch schnellere und effektivere Entscheidungen getroffen werden.
In Schallfeld wurden zunächst die feuchten Stellen an der WC-Raumdecke im Pfarrheim besichtigt, Leichenhaus und Friedhof waren das nächste Ziel. Hier besteht unter anderem Klärungsbedarf, wo der Bodenaushub der Gräber zwischengelagert werden kann. Derzeit wird die zum Teil mit Knochenresten enthaltene Graberde außerhalb des Friedhofs deponiert, worüber sich mehrere Bürger beschwerten.
Momentan besteht keine Notwendigkeit, die Birken im Friedhof zu entfernen. Eine kaputte Akazie wurde zur Kenntnis genommen. Wegen des vielen Regenwassers konnte das verschmutzte Weidachbachbett nicht besichtigt werden. Die durch Sand und Splitt rutschige Treppe am Keller Schäfer-Bedenk wird immer wieder bemängelt; hier könnte z. B. eine Pflasterung Abhilfe schaffen. Die beengten Parkplatzmöglichkeiten in der Pater Arnold Lenhard Straße, die in der Bürgerversammlung angesprochen worden waren, sollten durch einen Parkstreifen auf gemeindlichem Grund verbessert werden. Auch der zukünftige Stellplatz einer Muttergottesstatue am Rangen an der Brünnauer Straße wurde begutachtet, derzeit steht die Madonna noch vor dem Pfarrhaus, dessen Eigentümer die Gemeinde ist. Das Haus soll verkauft werden.

Nach der Besichtigung einer Unterstellhalle im Frankenwinheimer Bauhof folgte eine Begehung in Lülsfeld.. Die Platzierung einer runden Bank an der Dorflinde wurde als sinnvoll erachtet, der löchrige und gerissene Straßenbelag in der Kirchstraße muss nach über 30 Jahren erneuert werden. Neben der Gemeindebauhofscheune soll eine Unterstellhalle errichtet werden. Der zukünftige Standort wurde vom Gremium einvernehmlich akzeptiert. Das wichtigste Augenmerk galt einem neuen Leichenhaus am Friedhof sowie einer Fläche für Parkplätze.

FNr. 8252. Bei der Ortsbegehung in Schallfeld und Lülsfeld ließ sich die „Regenschirm-Gruppe“ der Gemeinde Lülsfeld vom Nieselregen nicht abschrecken. Lothar Riedel


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