Schallfeld, Lothar Riedel
Die erste Jahreshauptversammlung des neugegründeten Schallfelder Feuerwehrvereins e.V. fand am Samstagabend, dem 16. April 2005, im Feuerwehrgerätehaus statt. Vorsitzender Klaus Wichert begrüßte 24 Mitglieder, unter ihnen auch Bürgermeister Robert Schemmel. Nachdem in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung am 27. März des vergangenen Jahres der einstimmige Beschluss gefasst worden war, einen eingetragenen Verein zu gründen, ist dieser am 13 Mai 2004 im Registeramt des Amtsgerichtes Schweinfurt eingetragen worden.

Die von Lothar Riedel detailliert erstellten und verlesenen Protokolle der Jahreshauptversammlung vom 22. November 2003 und der außerordentlichen Versammlung vom 27. 3. 2004 wurden ohne Einwände angenommen.
Otto Schubert und Frank Reppert stellten bei der Kassenprüfung keine Mängel fest und lobten die einwandfreie Buchführung von Josef Bender. Sein Kassenbericht wurde einstimmig befürwortet.
Im Jahresrückblick des Vorsitzenden informierte Wichert über 13 Sitzungen mit 132 Tagesordnungspunkten, die hauptsächlich Festvorbereitungen betrafen.
Er lobte den Teamgeist der harmonischen Vorstandschaft, ihr ausgeprägtes organisatorisches Talent und das rege Vereinsleben. Besonders erwähnte er die erstmalig durchgeführte CD-Musik-Party am Faschingsfreitag, das Sommerfest, das traditionelle Kesselfleischessen und den Martinsumzug. Alle Feste erforderten eine arbeitsintensive Vorbereitung und auch immer wieder umfangreiche Aufräumarbeiten. Nach wie vor werde das Feuerwehrhaus nicht nur an den mittwöchlichen Vereinsabenden sondern auch an anderen Tagen häufig von den verschiedensten örtlichen Gruppen wie zum Beispiel von der Blaskapelle, den Gymnastikfrauen, der Krabbelgruppe, den Reservisten, der Soldatenkameradschaft, der Jugendgruppe und privaten Personen genutzt. Auch dem Frauenchor stünden die Türen zu den wöchentlichen Übungsabenden offen. Der Verein trage wesentlich zur Geselligkeit und zum Zusammenhalt der Dorfgemeinschaft bei und schaffe mit seinem Feuerwehrvereinsheim das kulturelle Zentrum in Schallfeld.
Wichert bedankte sich bei der Gemeinde Lülsfeld für die sachliche und produktive Zusammenarbeit. Unter dem Tagesordnungspunkt Wünsche und Anträge wurde den Versammlungsteilnehmern die Absicht mitgeteilt, eine ca. 20 Quadratmeter große Holzhütte im Feuerwehrgarten in Eigenleistung zu errichten; dadurch könnten zukünftig Festvor- und –nachbereitungen wesentlich vereinfacht werden. Nach wenigen Rückfragen wurde der Bau einstimmig befürwortet.

Vertreter der Krabbelgruppe baten zur Unfallverhütung und zum Schutz der Kleinkinder um Errichtung eines Zaunes entlang des Baches. Für die Fahnenabordnung beantragte Arnold Bedenk weiße Handschuhe. Außerdem werden neue Gürtel benötigt, die allerdings erst nach Bauchumfangsmaßnahme besorgt werden können.
Die Teilnahme an Beerdigungen stellt oftmals ein personelles und berufliches Problem dar, weshalb sich alle anwesenden Landwirte bereit erklärten im Notfall als Fahnenabordnung teilzunehmen.

Bürgermeister Robert Schemmel begrüßte die vielfachen Aktivitäten des Feuerwehrvereins und lobte das Engagement der Vorstandschaft. Neue Ideen und Investitionen wie z. B. das geplante Festhäuschen sprächen für eine lebendige Gemeinschaft und würden auch den Zusammenhalt der aktiven Wehr stärken. Der Bürgermeister sagte weiter, dass jeder Verein ein gewisses finanzielles Polster benötige, aber nur durch Investitionen Neues geschaffen und Stagnation im Verein verhindert werden könne.
Jeder Versammlungsteilnehmer erhielt einen Weck, eine Wurst und ein Getränk frei. Nach 55 Minuten war die ruhig verlaufene und sachliche Versammlung beendet.
Auf dem Foto ist die Vereinsleitung zu sehen.
FNr. 7936.1;

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