Bürgerversammlung Schallfeld, 4. 3. 2005
Nach einem einstündigen Überblick in der Bürgerversammlung am Freitagabend, dem 4. 3. 2005, über Aufgaben und Pflichten der Gemeinde Lülsfeld und über die üblichen statistischen Zahlen schloss sich eine Fragestunde an den Bürgermeister an. Ortsoberhaupt Robert Schemmel konnte, im Sportheim des FC-Schallfeld von 377 Schallfeldern 38 aufmerksame und interessierte Bewohner – unter ihnen 4 Frauen – bei der Bürgerversammlung begrüßen.

Zum geplanten Radweg von Schallfeld nach Gerolzhofen parallel zur Kreisstraße mit Kosten für die Gemeinde Lülsfeld in Höhe von 137000 Euro wurde die Frage von Günter Seufert gestellt, warum dieser nicht über den landschaftlich schöneren Kreuzrangen parallel zur Weidach oder über den vorhandenen Waldweg zum Hundeverein an der Wiebelsberger Straße geführt werde. Der Bürgermeister antwortete, dass beim Bau des Fahrradweges parallel zur Kreisstraße mit einem Zuschuss von derzeit 55 Prozent zu rechnen, alle beteiligten Grundstücksbesitzer verkaufsbereit und die Strecke am kürzesten und am sichersten sei.

Nach Meinung des ehemaligern Gemeinderates Erwin Fackelmann sollten mehrere bereits befestigte Verbindungswege in der Flur z. B. am Ende des Sportplatzes und oberhalb des Friedhofwegs nachgeschottert bzw. bituminiert werden. Laut Aussage des Ortsoberhauptes sei schon angedacht, den Feldweg oberhalb des Friedhofs zur Lülsfelder Straße mit Fräsgut nachzufestigen. Der selbe Fragesteller lobte ausdrücklich mehrmals das Engagement des Gemeinderats und wollte informiert werden, ob die Gemeinde grundsätzlich alle Anträge mit 20 Prozent bezuschusse. Der Bürgermeister wies –wie schon des öfteren - daraufhin, dass es keine allgemein gültige Entscheidung gäbe und jeder Zuschussantrag im Einzelfall geprüft werde. Es habe in der Vergangenheit auch schon Maßnahmen gegeben, an denen sich die Kommune mit 50 Prozent beteiligte. Die Höhe von Gemeindezuwendungen sei auch immer von zusätzlichen Fördermitteln und Eigenleistungen abhängig, eine Tatsache, die dem Fragesteller aus früheren Diskussionen sicherlich bestens bekannt sein dürfte.
Trotz allgemein wirtschaftlich angespannter Verhältnisse befürworte die Gemeinde Lülsfeld im Vergleich zu anderen Kommunen immer noch großzügig Zuschussanträge.
Lothar Riedel


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