Schallfeld, Lothar Riedel
In der Bürgerversammlung am Freitagabend, dem 4. 3. 2005, im Sportheim des FC-Schallfeld informierte Bürgermeister Schemmel, dass im Jahr 2004 13 Gemeinderatssitzungen mit 91 Tagesordnungspunkten stattfanden, davon 30 im nichtöffentlichen Teil.
Die Bürgerversammlungen sollen eine Plattform für ein konstruktives Miteinander in der Gemeinde sein, sagte das Ortsoberhaupt und zum Gedankenaustausch, um Entscheidungen zu hinterfragen und dadurch besser zu verstehen.
In einem einstündigen Überblick berichtete Schemmel detailliert die im vergangenen Jahr beandelten Maßnahmen im Ratsgremium.

Schwerpunkt war unter anderem die Teilerschließung im Baugebiet Mühlweg - Schallfeld. Derzeit verfügt die Gemeinde in Schallfeld über 6 und in Lülsfeld über 8 Bauplätze. Mit dem vorzeitigen Baubeginn an der Kläranlage in Schallfeld wurde bereits im Juni 2004 begonnen, um die entsprechenden Staatszuschüsse in Höhe von 44000 Euro noch zu erhalten. Die geschätzten Baukosten belaufen sich auf 531000 Euro. Die Maßnahme muss bis 2008 abgeschlossen sein. Der Bürgermeister wies erneut daraufhin alle nachträglichen Wohnhausumbauten zu melden, da in kürze eine Hausbegehung stattfinden werde, zur Ermittlung der tatsächlichen Geschossflächen. Eine Änderung der Abwassergebühren wird zu erwarten sein.

Am Wegebau der Jagdgenossenschaften beider Orte beteiligt sich die Gemeinde bei allen Baumaßnahmen mit 30 Prozent. Im Haushalt der Gemeinde sind 5000 Euro für Begrüßungstafeln vorgesehen. Über die Gestaltung wird der Gemeinderat noch beraten.

Die Förderung der beiden Sportvereine lässt sich die Gemeinde etwas kosten und beteiligte sich am Hallenneubau des SV-Germania mit 20 Prozent der nachgewiesenen Kosten, sowie an der Übungsleiterfinanzierung zudem wird jeder Sportverein jährlich ab 2005, 1200 Euro Betriebskostenzuschuss erhalten. Laut Bürgermeister sei das eine großzügige Entscheidung des Ratsgremiums. Die Versicherungskosten an den beiden Faschingsumzügen werden ebenfalls von der Gemeinde beglichen.

Die erfolgreiche Kirchenrenovierung in Schallfeld wurde am 3. Oktober 2004 mit der Altarweihe beendet. Die Gemeinde hat sich auch hier entsprechend finanziell beteiligt. Das Pfarrhaus in Schallfeld konnte bisher noch nicht verkauft werden. Die vor dem Pfarrhaus stehende Muttergottes soll an Hang unterhalb des Pfarrgartens an der Brünnauer Straße aufgestellt werden.
Der erfolgreiche Siebenertag am 8. Mai 2004, sowie die aufwendige Baumfällaktion im Januar an der Bundesstraße 286 werden allen Beteiligten in Erinnerung bleiben.
Der Bau der neuen Fernwasserleitung von Wiebelsberg über Schallfeld nach Prichsenstadt wird 2005 mit einem Tag der offenen Tür bzw. „Trinkwassertag“ an der Pumpstation in Schallfeld abgeschlossen werden.
Foto Nr. 2939LR: Die drei Klärbecken der Schallfelder Abwasseranlage. Die im Juni 2004 begonnene Umbaumaßnahmen mit Kosten in Höhe von 531000 Euro soll 2005 fortgesetzt und abgeschlossen werden.


Inhalt übernommen von der ehemaligen Homepage