Schallfeld, 19. 12. 2004, Lothar Riedel
Die Vereinsvorstände Karl Hofmann, Gerhard Dorsch-Werb und Wolfgang Hanf nahmen die exklusive Auszeichnung der silbernen Raute mit Freude stellvertretend für alle Mitglieder des FC-Schallfeld entgegen. Die Laudatio und Ehrung tätigte Ludwig Bauer, DFB Bezirksehren-amtsreferent aus Gerbrunn/Würzburg. In seiner Ansprache betonte er, „...dass er wieder mit Freude nach Schallfeld gekommen sei, um den Verein bei der Weihnachtsfeier mit der höchsten Auszeichnung des Bayerischen Fußball-Verbandes ehren zu dürfen“ gemäß dem Motto des DFB „Fußball ist mehr als ein 1:0 – Fußball ist soziale Verantwortung“.

In den vier Aufgabenfeldern mit maximal 42 möglichen Punkten müssen je Bewertungskriterium mindestens 4 Punkte und insgesamt mindestens 24 Punkte erreicht werden. Der FC–Schallfeld erarbeitete sich innerhalb eines Jahres die notwendigen Punkte und erfüllt damit die Voraussetzungen zur Rautenverleihung. Eine Teilnahme am Ehrenamtspreis ist jährlich möglich. Falls sich ein solch positives Ergebnis beim FC-Schallfeld innerhalb von 5 Jahren wiederholt, wird beim nächsten Mal die Auszeichnung in Gold erfolgen. Nach seiner Kenntnis und Erfahrung über die Struktur des FC-Schallfeld gilt der Schallfelder Sportverein für Bauer als einer der ersten potentiellen Kandidaten.

Dass fortschrittlich Mitdenken der Vorstandschaft sei auch an der neuesten Errungenschaft zu ersehen. Welcher Verein böte seinen Mitgliedern schon einen Fitnessraum mit Übungsstunden an. In der Stadt müsse man dafür horrende Summen bezahlen. Er führte in seiner Ansprache weiter an, dass der FC-Schallfeld nicht nur eine hervorragende Jugendarbeit leiste, sondern auch wichtige Anlaufstelle für die gesamte Bevölkerung sei.
Mit dem reichen Programmangebot im Breitensport, das sich von der Damengymnastik über Fitnesstraining, Kinderturnen, Skifahrten bis zum Tennisspielen erstrecke, sei er ein Hort für Gesundheit und Geselligkeit. Außerdem stelle der Verein mehr als die geforderte Anzahl an Schiedsrichtern. All diese Ergebnisse seien nur möglich, wenn sich viele Ehrenamtliche bereit erklärten, ihre Freizeit und Kraft in den Dienst des Gemeinwohls zu stellen.

Beim FC gäbe es viele helfende Hände und viele Frauen und Männer, die sich für den Verein und damit für die Gemeinde einsetzten und ihre ganze Kraft für die Jugend, den Sport und das soziale Miteinander einbrächten. Mit kräftigem Applaus dankten die Anwesenden den lobenden Worten Ludwig Bauers, der anschließend die „Silberne Raute 2004“ an die drei Vereinsvorstände stellvertretend für alle Mitglieder überreichte.
FNr.2995.1LR


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